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Kati Schneeberger

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Founding President of Center for European Security & Resilience | President of VIENNA goes EUROPE 🇪🇺

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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 20h
Damit das "Emercency Security Protocol" tatsächlich Wirkung entfalten kann, müssen die Mitgliedsstaaten bereit sein, vorab Entscheidungen zutreffen und Kompetenzen an die EU-Ebene abzugeben. Ich fürchte aber, dazu sind sie noch nicht bereit. Die Krise scheint noch immer nicht groß genug zu sein.
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 09/10/2026
Die Abschreckungswirkung von Neutralität im Vergleich zu einem Militärbündnis: Wenn sich ein potentieller Angreifer einen Nutzen von einem Angriff erwartet, wird er eher ein Land angreifen, von dem er nur die Gegenwehr dieses Landes zu erwarten hat, als von einer Gruppe von Ländern. Oder nicht?
0103
Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 08/10/2026
Wer in Österreich noch immer glaubt, der Russe würde mit Panzern und Soldaten nach Ö kommen, hat noch immer nicht gemerkt, dass er bereits hier ist. Er braucht Ö gar nicht mit Panzern und Soldaten angreifen, er tut es bereits mit ganz anderen Waffen. Ös Neutralität ist ihm dabei herzlich egal.
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 01/10/2026
Genau hier zeigt sich, warum wir eine echte Europäische Sicherheits- und Verteidigungsunion brauchen. EU OPEX zeigt, dass Europa gemeinsam forschen und proben kann. Aber was passiert danach? Bleiben erfolgreiche Lösungen in nationalen Systemen hängen, verschwenden wir das europäische Potenzial.
051
Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 28/09/2026
Auch in #Österreich sollten wir deshalb endlich damit beginnen, über die Neutralität offen und faktenbasiert zu sprechen und überlegen, ob die Neutralität heute tatäschlich zu unserer Sicherheit beiträgt oder uns daran hindert, gemeinsam mit unseren Partnern für unsere Sicherheit zu sorgen. 3/3
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 28/09/2026
Das Ergebnis finde ich auch für die österreichische Debatte wichtig, denn Sicherheit wird nicht dadurch gewährleistet, dass wir den eigenen Handlungsspielraum immer weiter einschränken und Neutralität zum Selbstzweck erklären. 2/3
170
Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 28/09/2026
70,15 % NEIN. Kein einziger Kanton dafür. Die Schweiz hat gestern eine Initiative für eine deutlich rigidere Neutralität abgelehnt. Sie wollte ua militärische Zus.arbeit mit Verteidigungsbündnissen stark einschränken und Sanktionen gegen kriegführende Staaten ausschließen, außer UNO-Sanktionen. 1/3
1143
Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 21/09/2026
Eines muss klar sein: 1) Die EU vertieft und erweitert die europäische Integration. 2) Mit demokratischen Partnern außerhalb Europas baut sie eine möglichst enge internationale Zusammenarbeit auf. Beides stärkt Europa, wir sollten es aber keinesfalls miteinander verwechseln. 5/5
040
Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 21/09/2026
Mit Kanada können und sollen wir gleichzeitig viel enger zusammenarbeiten: bei Sicherheit und Verteidigung, Weltraum, Arktis, kritischen Rohstoffen, Energie, Forschung und Handel. Dafür braucht es starke Vereinbarungen, aber keinen Mitgliedschaftsbegriff. 4/5
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 21/09/2026
Wir sollten deshalb die Aufnahme europäischer Kandidaten vorantreiben: der Ukraine, Moldaus und der Länder des Westbalkans. Eine „Mitgliedschaft light“ für Kanada wäre das absolut falsche Signal, während europäische Staaten seit Jahren auf reale Fortschritte warten. 3/5
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 21/09/2026
Die EU ist kein beliebig erweiterbares globales Bündnis. Sie ist das politische Projekt der europäischen Einigung. Gemäß Artikel 49 EUV können europäische Staaten einen Beitrittsantrag stellen. Diese Grundlage gehört zur Identität und zum politischen Zweck der Union. 2/5
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 21/09/2026
Kanada ist ein enger strategischer Partner der EU, trotzdem halte ich es für falsch, von einer „assoziierten Mitgliedschaft“ zu sprechen. Partnerschaft und Mitgliedschaft sind nicht dasselbe und diese Trennung halte ich für immens wichtig. 1/5 apnews.com/article/fran...
apnews.com
Macron backs Canada as EU associate member as Carney turns toward Europe
French President Emmanuel Macron has backed a proposal for Canada to become the European Union’s first associate member as he and Canadian Prime Minister Mark Carney deepen ties in space, defense, ene...
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 15/09/2026
... Nicht-Handelns eigenständig zu beurteilen, Manipulation zu erkennen, Verantwortung zu übernehmen und sich so vorzubereiten, dass sie auch in Krisen handlungsfähig bleiben. Danke für die vielen offenen Gespräche und die hochwertigen Inputs der Vortragenden. 6/6
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 15/09/2026
... Infrastruktur, Bildung, Kommunikation, Medizin oder gesellschaftlichem Zusammenhalt. Geistige Landesverteidigung ist für mich vor allem die Befähigung von Menschen, Bedrohungen zu verstehen, sicherheitspolitische Handlungsoptionen sowie die Folgen, Chancen und Risiken des Handelns und ... 5/6
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 15/09/2026
... Gesellschaft neben Mitsprache auch Verantwortung. Deshalb sollten wir uns nicht nur fragen, was wir für verteidigungswürdig halten, sondern auch, welchen Beitrag wir selbst zu dessen Schutz leisten wollen. Dieser Beitrag kann militärisch, oder aber auch zivil sein - etwa in kritischer ... 4/6
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 15/09/2026
... bestimmte Vorstellung von Frieden und Sicherheit zum normativen Ziel zu machen? Für mich ist die Antwort eindeutig: Wir brauchen keine einheitliche sicherheitspolitische Gesinnung. Wir brauchen informierte Verantwortungsbereitschaft. Für mich gehört zu einer freien demokratischen ... 3/6
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 15/09/2026
... des Bildungsministeriums, des Bundesheeres, der Zivilgesellschaft und der Friedensforschung. Dabei zeigte sich auch ein grundlegender Unterschied: Geht es darum, Menschen zu eigenständigem sicherheitspolitischem Urteil und zur Übernahme von Verantwortung zu befähigen oder darum, eine ... 2/6
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 15/09/2026
Zwei sehr spannende Tage bei der #IGPB-Jahrestagung liegen hinter mir, mit vielen Gesprächen, die sicher eine Fortsetzung erfahren werden. Besonders interessant war für mich zu beobachten, wie unterschiedlich „Geistige Landesverteidigung“ verstanden wird: aus Sicht der Politischen Bildung, ... 1/6
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 15/09/2026
Entscheidend ist, ob Österreich unter Druck weiter funktioniert und politische Entscheidungen frei treffen kann. Dafür brauchen wir resiliente Infrastruktur, technologische und wirtschaftliche Handlungsfähigkeit, Preparedness und ... europäische Solidarität. 2/2
0141
Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 15/09/2026
Neutralität ist keine Resilienzstrategie. Cyberangriffe, Sabotage, Desinformation, wirtschaftlicher Druck und strategische Abhängigkeiten respektieren keine Neutralität. 1/2 #TEC26
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 13/09/2026
Resilienz ist deshalb mehr als Krisenvorsorge, sie stärkt auch die Abschreckung. Und für Österreich gilt: Neutralität schützt nicht vor Cyberangriffen, Sabotage, Desinformation, wirtschaftlichem Druck oder strategischen Abhängigkeiten. 3/3
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 13/09/2026
Europa mangelt es nicht an Forschung, Wissen oder Ideen. Zu oft fehlt aber der Weg zu Skalierung, industrieller Kapazität und tatsächlicher europäischer Handlungsfähigkeit. Und technologische Abhängigkeiten können selbst zum Sicherheitsrisiko werden. 2/3
170
Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 13/09/2026
Zwei Tage Technology Talks Austria und eine Erkenntnis zieht sich für mich durch viele Diskussionen: Europas Technologie-, Wirtschafts- und Sicherheitspolitik lassen sich längst nicht mehr getrennt denken. 1/3 #Tech26
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Reposted by Kati Schneeberger
Center for European Security & Resilience @cesr-at.bsky.social · 10/09/2026
1/5 Die Gruppe war nicht die Lösung. Ihre Absage ist aber auch keine. Kaja Kallas’ High-Level Group on Defence sollte Wege zeigen, wie Europa Fähigkeitslücken schneller schließt. Nach Widerstand aus Mitgliedstaaten wurde sie noch vor dem Start gestrichen. buff.ly/G7nugiH
euronews.com
EU diplomatic service scraps new high-level defence group
EU foreign policy chief Kaja Kallas has scrapped a new defence advisory group days after unveiling it, following pushback from member states. #EuropeNews
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 09/09/2026
6/6 Aus den Gesprächen entstehen weitere Hintergrundgespräche, Kooperationen, Veranstaltungen und Security-Literacy-Formate. Eine Einschätzung bleibt besonders hängen: Europa ist bei vielen dieser Fragen schlicht zu langsam. Genau hier wollen wir mit CESR ansetzen. #EFA26
020
Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 09/09/2026
5/6 Wichtig war mir dabei nicht, in Alpbach neue Ideen „aufzusammeln“, sondern unsere bisherige Arbeit mit sehr unterschiedlichen Perspektiven abzugleichen. Das Ergebnis: Bestätigung, kritische Rückfragen und viele konkrete nächste Schritte.
120
Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 09/09/2026
4/6 Es braucht mehr Security Literacy, mehr Preparedness und eine breitere Debatte darüber, was europäische Sicherheitsverantwortung konkret bedeutet und welche Rolle Österreich in einer stärkeren europäischen Sicherheitsarchitektur spielen soll.
120
Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 09/09/2026
3/6 Nach vielen Gesprächen mit Menschen aus Politik, Militär, Forschung, Diplomatie, Technologie und Zivilgesellschaft ist meine Antwort noch klarer: Ja. Europa fehlt es nicht nur an Fähigkeiten und Strukturen, sondern auch an strategischer Geschwindigkeit.
120
Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 09/09/2026
2/6 Ich bin mit einer konkreten Frage nach Alpbach gefahren: Treffen wir mit CESR tatsächlich eine Lücke - zwischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik, gesellschaftlicher Resilienz und der Frage, wie wir Menschen stärker in Europas Sicherheit einbeziehen?
120
Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 09/09/2026
Was bleibt von intensiven Tagen beim European Forum Alpbach? Für mich vor allem die Bestätigung, dass wir mit dem Center for European Security & Resilience (CESR) an den richtigen Fragen arbeiten. Mehr: www.cesr.at 🧵
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 06/09/2026
... eines Tages in der Europäischen Union sein. Der Weg dorthin führt aber nicht über einen bloßen Wechsel von Vučićs Amtstitel.
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 06/09/2026
... Institutionen, die stärker sind als eine einzelne Person. Das richtet sich nicht gegen die Menschen in Serbien. Im Gegenteil. Gerade die demokratischen und proeuropäischen Kräfte im Land verdienen eine glaubwürdige europäische Perspektive und die Unterstützung der EU. Serbiens Platz kann ...
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 06/09/2026
... von Kriegsverbrechen darf es keine Kompromisse geben. Serbien braucht grundlegende Veränderungen. Eine Chance darauf gibt es nur durch freie und faire Wahlen, unabhängige Medien, gleiche Bedingungen für alle politischen Kräfte, den Schutz der Opposition und der Zivilgesellschaft sowie ...
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 06/09/2026
... Genozidverbrechers unterordnet wird. Unter diesen Umständen sehe ich absolut keinen baldigen EU-Beitritt Serbiens. Die Europäische Union darf die dauerhafte Herrschaft Vučićs nicht länger mit vermeintlicher Stabilität verwechseln. Bei Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und der Aufarbeitung ...
130
Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 06/09/2026
... gebracht und von staatlichen Repräsentanten empfangen. Beide Entwicklungen gehören zusammen. Sie zeigen ein politisches System, in dem Macht weiterhin an einer Person statt an starken Institutionen ausgerichtet und die europäische Annäherung der Verherrlichung eines verurteilten ...
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 06/09/2026
... der Verherrlichung Ratko Mladićs rund um dessen Überführung und geplante Beisetzung. Mladić wurde wegen Genozids, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen zu lebenslanger Haft verurteilt, dennoch wurde sein Leichnam mit einem serbischen Regierungsflugzeug nach Belgrad ...
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 06/09/2026
... zurückzutreten und die Wahlliste seiner Partei anzuführen. Das wäre kein Machtwechsel, sondenr der Versuch, Vučićs Macht unter einem neuen Amtstitel fortzusetzen. Gleichzeitig sagte EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos ihren geplanten Besuch in Serbien ab und begründete diesen Schritt mit ...
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 06/09/2026
Serbien ist unter seiner derzeitigen politischen Führung definitiv nicht beitrittsreif. Die regierende Serbische Fortschrittspartei will Präsident Aleksandar Vučić nach der vorgezogenen Parlamentswahl zum Ministerpräsidenten machen. Vučić hat angekündigt, als Präsident ... 🧵 buff.ly/yXaVI40
apnews.com
Serbia's ruling populists propose President Vucic switch to prime minister after election
Serbia’s governing party has proposed President Aleksandar Vucic as prime minister if they win an early parliamentary election.
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Reposted by Kati Schneeberger
Center for European Security & Resilience @cesr-at.bsky.social · 06/09/2026
„Spectrum“ erreichte den Orbit und setzte Satelliten aus: ein Meilenstein für Europas Zugang zum Weltraum. Wichtig, aber noch keine Weltraumsouveränität. 🧵1/5 isaraerospace.com/press/histor...
isaraerospace.com
History for European spaceflight: Isar Aerospace reaches orbit and deploys payloads on second flight - Isar Aerospace
By enabling access to space, we contribute to humanity’s progress and our planet’s sustainable technological and economic development. Select your journey to orbit and launch with us.
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 28/08/2026
4/4 Wichtig: Verantwortung ist individuell, nicht ethnisch. Gerade deshalb ist die Erzählung „Tribunal gegen die Serben“ so gefährlich. Vergangenheitsaufarbeitung ist keine Nebensache. Sie ist Teil demokratischer Resilienz und regionaler Sicherheit.
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 28/08/2026
3/4 Der Mechanismus: rechtskräftige Urteile delegitimieren → Täter heroisieren → ethnische Opfererzählungen mobilisieren → Misstrauen gegenüber internationalen Institutionen verstärken. Damit wird Vergangenheit politisch in der Gegenwart nutzbar.
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 28/08/2026
2/4 Dodik spricht von „Mord“ und würdigt Mladić als Verteidiger der Serben. Russlands Außenministerium attackiert das Haager Tribunal erneut als anti-serbisch voreingenommen. Das ist mehr als Erinnerungspolitik. www.reuters.com/world/reacti...
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 28/08/2026
Ratko Mladić ist tot. Die Wahrheit über seine Verbrechen ist es nicht. Er wurde rechtskräftig wegen Genozids, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen verurteilt. Doch unmittelbar nach der Meldung über seinen Tod beginnt bereits die politische Umdeutung. 🧵1/4
Kovači-Märtyrerfriedhof in Sarajevo. Hier sind zahlreiche im Bosnienkrieg 1992–1995 gefallene Verteidiger Sarajevos und Bosnien und Herzegowinas bestattet. Eigenes Foto, 2022.
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Reposted by Kati Schneeberger
Center for European Security & Resilience @cesr-at.bsky.social · 27/08/2026
Wenn die USA ihre Rolle in Europa verändern, reichen 27 nationale Antworten nicht. gvwire.com/2026/08/26/p... 🧵 1/7
gvwire.com
Pentagon Official to Brief NATO Allies as Review Fuels Questions
Senior diplomats aim to reassure the Pentagon amid concerns over U.S. troop deployments and European defense responsibilities.
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Reposted by Kati Schneeberger
Center for European Security & Resilience @cesr-at.bsky.social · 27/08/2026
Preparedness zeigt sich nicht erst in der Krise, sondern daran, ob Verstärkung dann tatsächlich funktioniert. Genau das übt EUFOR derzeit bei „Quick Response 2026“ in Bosnien und Herzegowina. 🧵1/4 Quelle: EUFOR Althea www.euforbih.org/index.php/en...
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 27/08/2026
6/6 Der neue Vorstoß ist noch keine Entscheidung. Aber er bringt eine notwendige Debatte zurück: Wie stellen wir sicher, dass Russland für die von ihm verursachten Zerstörungen und Kosten tatsächlich Verantwortung trägt?
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 27/08/2026
5/6 Die eingefrorenen Vermögen sind damit auch ein Test europäischer Handlungsfähigkeit: Können wir Rechtssicherheit, Finanzstabilität und langfristige Unterstützung der Ukraine miteinander verbinden?
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 27/08/2026
4/6 Es geht deshalb nicht um einen politischen Schnellschuss. Es geht darum, eine rechtssichere europäische Lösung zu finden, bei der Risiken gemeinsam getragen werden und kein einzelner Staat unverhältnismäßig haftet.
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 27/08/2026
3/6 Diese Bedenken sind ernst zu nehmen. Russland darf aber auch nicht darauf vertrauen können, dass Europa die langfristigen Kosten des von Russland begonnenen Krieges allein seinen eigenen Bürgern überlässt.
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Kati Schneeberger @katischneeberger.bsky.social · 27/08/2026
2/6 Bisher nutzt die EU vor allem Erträge aus den eingefrorenen Vermögen. Eine weitergehende Lösung scheiterte bislang vor allem an rechtlichen und finanziellen Risiken sowie an der Frage, wer dafür haftet.
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