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Ingo Stützle

@istuetzle.eurosky.social
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er/ihm | »…netter Gesellschaftskritiker« (DDath, FAZ, 11.11.21) | Dietz Verlag Berlin | ehem. Red. PROKLA | born at 331ppm | … und was nicht ist, das kann noch werden || posts.stuetzle.cc/@ingo || blog.stuetzle.cc | Posts werden gelöscht

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Ingo Stützle @istuetzle.eurosky.social · 9h
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Ingo Stützle @istuetzle.eurosky.social · 15/10/2026
Heute habe ich natürlich das T-Shirt von @adresscomptoir.bsky.social an adresscomptoir.myspreadshop.de/michel+fouca...
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Ingo Stützle @istuetzle.eurosky.social · 12/10/2026
Dankeschön für den Hinweis. Ich habe viel gelernt, musste viel schlucken - und an Fanons Analyse der Gewalt denken. Wer zurückschlagen (muss), lebt in Gewaltverhältnissen und erlebt Gewalt, eine Realität und Gegenwehr, aus der die Erfahrung der Ermächtigung erwächst, die wieder Würde herstellt.
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Ingo Stützle @istuetzle.eurosky.social · 10/10/2026
Yeah!
Ihre E-Mail-Adresse wurde zufällig ausgewählt, um eine Spende in
Höhe von 2.500.000,00 € zu erhalten. Diese Spende stammt von der
George Soros Stiftung OSF
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Ingo Stützle @istuetzle.eurosky.social · 09/10/2026
Da sich einige belustigen, dass zu Ausschreibung gehört, Marx' Handschrift zu entziffern: Als #Marx sich auf eine Stelle bei der Eisenbahn bewarb, nicht genommen wurde und stattdessen #DasKapital schrieb:
und bin so gezwungen, eine Masse Winkelarbeiten zu übernehmen, um nicht direkt mit meiner Familie auf die Straße zu wandern. Ich hatte mich sogar entschlossen, „Praktiker" zu werden und sollte anfangs nächsten Jahres in ein Eisenbahnoffice eintreten. Soll ich es Glück oder Unglück nennen?
Meine schlechte Handschrift war der Grund, daß ich die Stelle nicht erhielt.
So sehn Sie, daß mir wenig Zeit und Ruhe für theoretische Arbeiten blieb. Es ist wahrscheinlich, daß dieselben Ursachen die schließliche Fertigmachung für den Druck länger, als mir lieb ist, hinziehn.
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Ingo Stützle @istuetzle.eurosky.social · 08/10/2026
Bild aus Susi Weigels „Das kleine Ich-bin-ic
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Ingo Stützle @istuetzle.eurosky.social · 07/10/2026
link to PhD: digitalcommons.bard.edu/as_archive/7... Thanks to his latest book #Capitalism, I received unexpected support from him in my critique of Modern Monetary Theory (MMT) and the theoretical characterization of taxes. He will be deeply missed.
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Ingo Stützle @istuetzle.eurosky.social · 07/10/2026
RIP – I learned a great deal from #Shaikh, especially how to critique neoclassical economics, a concern he shared with Heiner Ganßmann (†2018). I inherited Shaikh’s inscribed copy from Heiner, complete with his characteristic notes. Shaikh’s academic career also began with this critique:
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Ingo Stützle @istuetzle.eurosky.social · 05/10/2026
Jetzt wissen wir auch, woher Javier Milei das mit der Kettensäge her hat
Schmidt begutachtet kniend die Kettensäge, Augstein im Hintergrund beide
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Ingo Stützle @istuetzle.eurosky.social · 30/09/2026
Ulrich K. Preuß zu #Artikel15 #Grundgesetz, zu #Vergesellchaftung in »Legalität und Pluralismus«, @suhrkamp.de 1973 – wie gut, dass ich bei ihm am OSI noch studieren konnte
Mit der Sozialstaatsklausel und der Sozialisierungsmöglich-Keit des Art. 15 GG ist mithin nach dem vorherrschenden Verfassungsverständnis eine politische Handlungsreserve für „den Notfall" konstitutionalisiert worden, die die Funktion hat, die Bedingungen kapitalistischer Vergesellschaftung zu bewahren. Es handelt sich hierbei gleichzeitig um eine Dauerlegitimation, die nicht, wie in der Weimarer Verfassung die plebiszitäre Legitimität des Reichspräsidenten, von Mal zu Mal neu beschafft werden muß, sondern als »Verfassungsgrundwert« nur jeweils in verschiedenen Situationen aktualisiert zu werden braucht. Das bedeutet, daß neben der aus der vorgeblich immanenten Gerechtigkeit des Äquivalententauschs resultierenden Legitimität der Freiheit und ihrer politischen Verkehrsformen die inhaltliche Legitimität "bestimmter ökonomischer Theorien", die auf die Verfügung der Massen über den von ihnen hergestellten gesellschaftlichen Charakter ihrer Arbeit zielen, im Grundgesetz verankert worden ist. Dabei ist freilich festzuhalten, daß, wie ein Blick auf Art. 15 GG und seine Kommentierung in den herrschenden Handbüchern gezeigt hat, lediglich die legitimatorische Funktion derartiger "ökonomischer Theorien" in das Grundgesetz aufgenommen worden ist, nicht die Möglichkeit ihrer Realisierung.
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Ingo Stützle @istuetzle.eurosky.social · 29/09/2026
Duschgel auf einem angeschimmelten Badewannenrand. Darauf Adorno mit dem dm-Balea-Schriftzug: Es gibt nichts harmloses mehr.
Ich weiß nicht mehr, von wem ich das Bild habe. Es ist aus vergangenen Twitter-Zeiten abgespeichert.
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Ingo Stützle @istuetzle.eurosky.social · 24/09/2026
Muss @wolfseule.bsky.social und ihren Papa denken
Kinder halten die Umgebung, die ihnen vertraut ist, für normal.
Daher nahm ich viele, viele Jahre lang an, dass alte Menschen ausnahmslos in Bücherhäusern wohnten, in denen jede Wand mit muffigen alten Bänden verkleidet war, welche die Geheimnisse von Ge-schichte, Politik, Philosophie, Religion und Kunst enthielten.
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Ingo Stützle @istuetzle.eurosky.social · 24/09/2026
💕
Am Ende seines Lebens war jeder einzelne Raum des Hauses, mit Ausnahme von Badezimmer und Küche, vom Boden bis zur Decke von Regalen mit doppelten Bücherreihen gesäumt; an den wenigen freien Stellen hingen Gemälde und Fotos. Wenn man einige Ziegel aus der Bücherwand herausnahm, stieß man auf eine dahinter verborgene zweite Wand. Und als in den Regalen kein Platz mehr war, verschwanden zuerst die Fußböden und dann die Tische unter hohen, schwankenden Bücherstapeln. In einem Haus, das in den sechsundsechzig Jahren, in denen Chimen es bewohnte, kaum renoviert worden war und mit jedem Jahr baufälliger wurde, waren Ideen der Mörtel, der Chimens Biblio-Bausteine zusammenhielt: Vorstellungen vom Fortschritt, das Verständnis von Höflichkeit und Kultur,
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Ingo Stützle @istuetzle.eurosky.social · 24/09/2026
Statt den vielen unsinnigen & uninformierten Beiträgen lege ich allen das Buch von Hoffrogge nahe, das nachzeichnen, wie alles möglich wurde & warum Konservative gegen die Linke schießen, weil es hier einen lauten, basisdemokratischen Aufbruch gibt, der vieles infrage stellt brumaireverlag.de/Ra...
Hand hält verlinktes Buch in die Kamera. Oben links ein Hai mit Schlips, unten rechts der Berliner Bär mit Fahne und kämpferischen Gesichtsausdruck.
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Ingo Stützle @istuetzle.eurosky.social · 23/09/2026
Berlin Grunewald jetzt
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Ingo Stützle @istuetzle.eurosky.social · 22/09/2026
Vor sehr vielen Jahren hatte ich mal die Hitler-Biografie von Pätzold/Weißbecker gelesen und musste beim SPIEGEL-Bericht mal wieder daran denken – nicht ohne Grund (S. 160).
In der neuen Münchner Wohnung bezog auch die hübsche, dunkelhaarige Geli Raubal, die sich be- reits seit 1927 in der Stadt aufhielt und in Cafés, Kinos und Theatern viel mit Hitler zusammen gese- hen wurde, ein eigenes Zimmer. Hitler zeigte sich jetzt in der Lage, sie zu beschenken, ihr Pelze und Schmuck zu kaufen. Vertraute seiner Umgebung munkelten von einer Heirat, denn alle wußten, daß die Beziehungen zwischen Onkel und Nichte alles andere als nur verwandtschaftlicher Art waren. Zugleich kursierten zahlreiche Gerüchte über einen etwas ungewöhnlichen, mitunter als sexualpatho- logisch bezeichneten Charakter von Hitlers Liebesverhältnis. In rasender Eifersucht prügelte er gele- gentlich mit der Hundepeitsche seinen früheren Leibwächter Maurice, als er ihn im Zimmer des Mäd- chens antraf. Drohend erklärte er, ihn bei nächster Gelegenheit „wie einen tollen Hund“ zu erschie- ßen. Otto Strasser berichtete später, nachdem er sich von Hitler getrennt hatte, daß ihm das Mädchen einmal anvertraut habe, Hitler, den sie liebe und dessen Eifersucht sie fürchte, „verlange Dinge von ihr, die einfach ekelhaft seien“.6 Am 18. September 1931 nahm sie sich nach einem schlimmen Streit mit Hitler das Leben. Vermutlich entschloß sie sich auch in Kenntnis der Tatsache, daß ihr „Onkel Wolf“ sich einer anderen jungen Freundin zugewandt hatte – der neunzehnjährigen Eva Braun – zu diesem tragischen Schritt. Eva Braun war Hitler bereits zwei Jahre zuvor im Atelier seines allgegen- wärtigen Leibfotografen Heinrich Hoffmann begegnet. Auch für andere Frauen bekundete er damals Interesse, darunter an der 1930 verwitweten Winifred Wagner und an der Hoffmann-Tochter Hen- riette, die dann aber Baldur von Schirachs Ehefrau wurde.
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Ingo Stützle @istuetzle.eurosky.social · 21/09/2026
Äh, die Nerven behalten, wenn alle gerade den Kommunismus wittern, obwohl Partei DIE LINKE mal wieder sozialdemokratische Politik mach men will… Mich beruhigt das nicht, Herr Winkler.
Ist das ein Ratschlag, nicht die Nerven zu verlieren?
Ja. Hitler galt damals weithin als geschlagener Mann. Die Nationalsozialisten wären im November 1932 vermutlich in ihre Endkrise geraten, wenn nicht übernervöse, ultrarechte Teile der Machtelite den greisen Reichspräsidenten dazu gebracht hätten, Hitler zum Reichskanzler zu ernennen – mit dem Argument, das sei die letzte Chance, um Bürgerkrieg und rote Revolution zu vermeiden.
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Ingo Stützle @istuetzle.eurosky.social · 21/09/2026
Jetzt weiß ich, wer Merz berät!
Der Historiker Heinrich August Winkler hält die AfD für besiegbar. Und zwar dann, wenn die schwarz-rote Regierung nach den Landtagswahlen an ihren Reformen festhält.
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Ingo Stützle @istuetzle.eurosky.social · 20/09/2026
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