Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 02/10/2026Schön! Und jetzt dauert es zwei Monate, bis die Ergebnisse uns anderen Bürgern mitgeteilt werden? Wer hat sich das denn ausgedacht? 000
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 27/09/2026Sie wissen, warum. Weil Linke und AfD eben unterschiedliche Parteien sind. Können Sie auch im Bundestag sehen. Am Verhalten. An der Akzeptanz der anderen Parteien. Wieviele Bundestagsvizepräsidenten der AfD gab es, wieviele der Linken? Usw. 020
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 22/09/2026Insofern ist die ganze Enteignungsdiskussion eh nur Show, abgesehen davon, dass man diskutieren könnte, ob das Geld in Neubau nicht sinnvoller angelegt wäre. Aber es bringt offenbar Wählerstimmen. 020
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 22/09/2026Sonst? Ich dachte, Berlin ist schon seit Jahrzehnten pleite … 120
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 17/09/2026Guter Artikel, der die angebliche Zerstörung der Menschheit durch KI als Marketingaussage einordnet und die Verantwortungslosigkeit der KI-Firmen herausstellt. Lesen! 020
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 08/09/2026In der Oodi-Bibliothek in Helsinki kann man Lernen, Arbeiten, Nähen, 3D-Drucken, Spielen. Unter anderem stehen im Eingangsbereich auch einige #Schach Bretter. Allerdings habe ich gegen den zufällig ebenfalls anwesenden Fide-Meister rechts im Bild direkt verloren. 041
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 01/09/2026»Schöngerechnet« finde ich etwas hart formuliert. Das sind vermutlich eher, wie beim Schachbund auch, Mitgliedschaften. Ein Mensch kann durchaus mehrere Mitgliedschaften haben. Beim DSB sind die 100.000 Mitgliedschaften ca. 92.000 Menschen. Bei den Portalen kann man den Anteil nur abschätzen. 110
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 25/08/2026Hatte vor einigen Jahren mal eine Sicherheitslücke auf dem zentralen Web-Server der Uni Potsdam entdeckt. Jede Nutzerin konnte auf alle Daten zugreifen. Hat nur Ärger gemacht und Zeit gekostet. Und ich musste aufpassen, da evtl. strafbar. 000
Reposted by Gustaf Mossakowski Felix Zimmermann @felixzimmermann.bsky.social · 25/08/2026Aus Anlass des Todes von Klaus-Michael #Kühne möchte ich gerne nochmal Henning Bleyl würdigen, unseren ehemaligen Kollegen der @taz.de. Wie niemand sonst hat er sich dafür eingesetzt, dass nie vergessen wird, wie sehr Kühnes Konzern von Arisierungen profitiert hat. Hier ist Hennings Text dazu ⤵️taz.de„Arisierungs“-Mahnmal in Bremen: Vier Quadratmeter WahrheitDie Bremer Logistikfirma Kühne + Nagel hat in der NS-Zeit von den Enteignungen der Juden profitiert. 2023 wurde ein Mahnmal eingeweiht – auf taz-Initiative. 19752345
Reposted by Gustaf Mossakowski Robert Heinze @rheinze.myatproto.social · 25/08/2026Shock of the Old 2269
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 03/08/2026Der Kommentator hat aber Recht, das ist nicht dasselbe Bild. Abgesehen davon ist es keine gute Idee, erst ein windschiefes Photo in der blendenden Sonne zu knipsen und deswegen KI als »Augenöffner« zu verwenden. JPEGs kann man komprimieren … Hier auf ca. 1/4 Größe, lieber @schachbund.bsky.social 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 27/07/2026Da Bluesky alles wegpunktet: Alter Turniercode in URL: /turnier/C622-001-O18.html Neuer Turniercode in URL: /dwz-turniere/019f75b9-af1b-74a0-bf06-1134116247fa.html 000
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 27/07/2026Den findet man nur über seinen Nachnamen. Vermutlich weil er zwei Vornamen hat? Gab es das schon vorher? www.schachbund.de/dwz-turniere... Da steht Turnierergebnisse drüber, aber das ist natürlich falsch. Das sind NICHT die Turnierergebnisse, sondern nur die für die DWZ-Wertung relevanten Partien.schachbund.deErgebnisse Deutsche Jugendmeisterschaft 2026 U18 - Deutscher Schachbund - Schach in Deutschland 120
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 27/07/2026Noch schwieriger ist es bei den Turnieren. Die DEM U18 2026 war bisher unter www.schachbund.de/turnier/C622... Und nu? www.schachbund.de/dwz-turniere... Sieht man schon am Zeilenumbruch, wie wenig sinnvoll das ist. Bin dort über die Spielersuche nach dem Meister U18 hingekommen.schachbund.deTurnier Deutsche Jugendmeisterschaft 2026 U18 | Spielbericht Philipp Leon Klaska - Deutscher Schachbund - Schach in Deutschland 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 27/07/2026Ich bin nun unter www.schachbund.de/dwz-spieler/... – vorher war ich unter www.schachbund.de/spieler/1014... Hier macht man sich sogar vom Hersteller abhängig, in dem man den Firmennamen NU in die ID übernimmt. Ganz schlechte Idee. 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 27/07/2026Der @schachbund.bsky.social hat gerade sein Wertungssystem umgestellt. Im Idealfall wäre das nach außen gar nicht sichtbar gewesen. Leider hat man sich aber entschieden, alles zu ändern. Alle Links auf Turniere funktionieren nicht mehr. Auf Karteikarten. Warum? Wegen anderer Pfade und andere IDs. 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 27/07/2026Cool URIs don’t change: www.w3.org/Provider/Sty... Das World Wide Web ist, wie der Name schon sagt, ein Netz. Und die Netzknoten sind die URIs. Wenn man die kappt, funktioniert das Netz nicht mehr. Ich mache seit 1996 Websites, damals war das für mich erhellend. Heute sind 404-Fehler beliebter.w3.orgHypertext Style: Cool URIs don't change. 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 20/07/2026Aber offenbar nutzt der DSB nur externe Software, nichts eigenes. 000
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 20/07/2026War bei 960 auch kaputt. Zweite Runde war recht früh bei meinem Bruder ein 0:1, obwohl die Partie noch lief (und er später gewann). Andere Runde waren die Paarungen um ein Brett verschoben. Ich empfehle, die Live-PGNs selbst zu machen. So müssen nicht jede Runde die Paarungen eingegeben werden. 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 13/07/2026Nach der Logik müssten Altenheime bis 2010 (plus/minus ein paar Jahre, je nach Gesetzgebung) ja strikt nach Vorschrift gebaut worden sein. Also eine Dusche/ein WC pro Bewohnerin. Aber ja, der Markt regelt nicht alles alleine. Der Staat aber noch weniger. Daher haben wir die soziale Marktwirtschaft. 000
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 13/07/2026Pflegeheime sind stark reguliert. Als Konsequenz sind die Kosten enorm hoch, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilweise sehr unzufrieden (dabei findet die überwiegende Mehrheit ihren Job prinzipiell gut und sinnvoll) und ab und zu passieren schlimme Dinge. Kein Beispiel für gute Regeln. 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 13/07/2026Wenn ich ins Heim muss, dann schaue ich mir das doch vorher an, hoffentlich mit Familienangehörigen/Freunden. Gerade an der Stelle habe ich als Konsument etwas Macht. Das mag später als Bewohnerin anders sein. 200
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 13/07/2026Dass wir Regeln zum Zusammenleben brauchen, steht für mich außer Frage. Es sollten nur nicht so viele und so komplexe sein, dass man zwingend eine Rechtsanwältin braucht, um sie als normaler Bürger zu verstehen. 000
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 13/07/2026Bessere Vorschriften, ggf. auch mal weniger Vorschriften. Letzteres gibt es, kommt selten vor, überfordert einige Akteure erstmal, da der gewohnte rechtliche Rahmen wegfällt. Die DIN für Abstandsflächen neben WCs und Waschbecken wurde einst aufgehoben. Da hat auch Planer überfordert … 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 13/07/2026Fand ich als Erstkontakt sehr gewöhnungsbedürftig. Aber ja, besser machen ist die richtige Option. So funktioniert unsere Demokratie. Auch wenn die Beharrungskräfte der Bürokratie immens sind. Man kann sich dort leider auch sehr gut hinter der eigenen Inkompetenz verstecken … 000
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 13/07/2026Ich finde das grundsätzlich gut, dass der Staat auch Verwantwortung an private Akteure abgibt. Leider tendieren aber auch diese zu Bürokratie. Meine Kontakte zur IHK zum Beispiel waren bisher wenig, aber ausschließlich von harschen, unfreundlichen Briefen geprägt, dass sie Geld haben wollen. 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 13/07/2026Doch, das regelt der Markt. Ich glaube nicht, dass jemand für das hohe Geld, was ein Pflegeplatz heute leider kostet, ein Zimmer mit Bad auf dem Flur oder ähnliches nehmen würde. (Wobei die hohen Kosten sicher auch eine Folge der Regulierung sind, aber das ist ein anderes Thema.) 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 13/07/2026Kammern sind Körperschaften des öffentlichen Rechts. Nicht direkt staatlich, das stimmt, aber vom Staat vorgesehen. Fortbildungen sind im Ansatz gesetzlich geregelt, hier z. B. im Baukammerngesetz NRW für Menschen aus der Baubranche in NRW. Es ist aber auch nur ein Beispiel. 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 11/07/2026Wobei ich das nicht unbedingt unter »Bürokratie« einordnen würde, sondern unter Überregulierung. Regeln müssen halt immer wieder überprüft werden. Bürokratie ist für mich eher: du musst dies machen, weil wir das für sinnvoll haben. Wenn du das nicht machst, kriegst du das was du willst nicht. 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 11/07/2026Ein anderes Beispiel sind trans Menschen. Wo gehen die auf Toilette? Bei der Bahn gibt es Unisex-WCs. Alle für alle nutzbar. Für Gebäude sagen die Vorschriften, soundsoviele WCs für Frauen, soundsoviele für Männer pro Nutzer gesamt. Unisex sind nur zusätzlich möglich, also mit zusätzlichen Kosten. 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 11/07/2026Auch aus Gründen der Barrierefreiheit. Die eine Badewanne musste man trotzdem bauen. Bei 80 Menschen/Heim in NRW waren das vier Wannen. Von einer konnte man sich befreien, Blieben drei. Das waren dann meist zentral gelegene 16 qm große teure ungenutzte Abstellräume. 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 11/07/2026Ich habe früher viel Altenheime gebaut. Da galt bis ca. 2014 in NRW die bundesweite Heimmindestbauverordnung von 1978. Dort wurde man verpflichtet, dass man pro 20 Bewohnerinnen und Bewohner mindestens eine Dusche und eine Badewanne baut. 2005 war es Standard, in Neubauten 20 Duschen zu bauen. 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 11/07/2026Bürokratieabbau bedeutet ja auch nicht, dass man alle Vorschriften abschaffen sollte. Aber man sollte zumindest alle paar Jahre gucken, warum man eine Vorschrift eingeführt hat und was die Auswirkungen sind. 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 11/07/2026Zu Arbeitsämtern gehen ja nicht nur Arme. Da gibt es im Extrem wahre Weiterbildungskarrieren. Ein Mensch wird von einer zur nächsten Weiterbildung geschickt. Auch nicht sinnvoll. Wenn ich mich nicht fortbilde, bin ich am Markt weniger konkurrenzfähig. Das merken die Auftraggeber (oder Chefinnen). 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 11/07/2026Du bietest eine Fortbildung an und alle 16 Kammern begutachten das. Dann auch noch die Ingenieurkammern. Und noch andere Fortbildungsträger. Also ist man vielleicht bei 50 oder mehr Anträgen als Anbieter. Ist das sinnvoll? 200
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 11/07/2026Die Fortbildungen werden vom Berufsverband, also der Architektenkammer des Bundeslands vorgeschrieben. Nur im Umfang. Der Inhalt wird dann (kostenpflichtig) akkreditiert. Von jeder Kammer einzeln. Also manche erkennen es an, manche mit zwei Stunden, manche mit vier. Bürokratie pur. 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 11/07/2026Natürlich brauchen wir zum Zusammenleben Regeln. Aber sinnvolle. Darüber müssen wir streiten. Jedenfalls keine Bürokratie, also eine Herrschaft der Verwaltung über die, die verwaltet werden. 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 11/07/2026Meine Pflichtfortbildungen bisher waren teilweise sehr gut, teilweise unter aller Sau. Ein Buch lesen, mit Kollegen diskutieren, sich selbst neue Skills beibringen, das zählt alles nicht. Guck dir Weiterbildungen an Arbeitsämtern an. Da zählt oft in erster Linie, dass der Träger Geld verdient. 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 11/07/2026Man traut den Menschen oft nicht mehr zu, dass sie selbst denken und mikromanaged sie dann. Sehe ich oft.. Man sollte den Menschen eher vertrauen und Freiheiten geben. Guck dir Schulen an. Welche sind erfolgreich? Die mit Schulleitungen, die genau sowas machen. 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 11/07/2026Wozu gibt es sonst die umfangreiche Ausbilldung vorher? Eine Freundin von mir ist Sozialarbeiterin. Zum Berufseinstieg hatte sie dauernd Angst, rausgeworfen zu werden: Sie könne entweder mit Menschen arbeiten oder die Dokumentation korrekt ausfüllen. Für beides keine Zeit. Das ist doch Irrsinn. 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 11/07/2026Sagte ich ja, das ist unpopulär, weil viele Menschen die Macht der Bürokratie lieben. Man kann dadurch so gut andern vorschreiben, was sie machen sollen und wie sie zu Leben haben. ;-) Ich muss aber Vertrauen haben, dass Leute, die für einen Job ausgebildet sind, den schon gut machen. 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 11/07/2026Ist halt unpopulär, weil jede/r sagt, nein, gerade die Regelung ist sinnvoll. Aber ich glaube nicht, dass man das zentral besser sehen kann als individuell, wenn man direkt betroffen ist. 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 11/07/2026Selber betrifft mich die Bürokratie bei erzwungenen Fortbildungsmassnahmen (bilde mich laufend fort, was soll das) oder bei Gebäudeabriss, wo ich selbst bei Anbauten aus 2000 einen Gutachter beauftragen muss, der nachweist, dass keine gefährlichen Baustoffe aus den 1960/70ern dabei sind. 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 11/07/2026Zahlreiche. Von der Grundsicherung (ja, gibt sicher Leute, die betrügen, aber es schadet mehr, wenn man deswegen alle unter Generalverdacht stellt) über Maßnahmen des Arbeitsamtes bis hin zu vermeintlich sinnvollen Dingen wie dem Lieferkettengesetz. Da kenne ich mich aber nicht genug aus. 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 09/07/2026»Sehr wenig« ist relativ. Natürlich sind aber Arme und Geflüchtete viel stärker betroffen. Und gerade für die sollten wir Bürokratie abbauen, auch wenn das politisch unpopulär ist. Dass »Bürokratieabbau« als Kampfbegriff benutzt werden kann, macht das Ziel nicht schlecht. Es geht ja um das »wie«. 100
Gustaf Mossakowski @gustaf.de · 09/07/2026Absolut, es kommt immer auf die Menschen an. Daher glaube ich auch, dass man weniger regeln sollte und mehr darauf vertrauen, dass die meisten richtige Lösungen finden. Und wenn’s schlimm wird, durchgreifen. Beispielsweise bei Cum Ex. 040