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Fabian Fischer

@ffshr.bsky.social
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Institute of Technology Assessment (ITA) / Austrian Academy of Sciences (ÖAW) Computer Science × Science & Technology Studies Critical Algorithm, Data & AI Studies (CADAIS)

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Fabian Fischer @ffshr.bsky.social · 19/02/2026
The Pentagon has threatened to effectively destroy one of America’s most important technology companies. In the process of attempting to procure contracts with AI companies, the Pentagon demands contracts that permit it to use the technology however they want for whatever purpose they want, including automated weapon systems and spying on Americans. Every other AI company in America has given in to these demands. Only Anthropic said they wouldn’t sell their technology to the Pentagon unless the Pentagon agreed not to use their product for automated weapons purposes or to spy on Americans.
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Fabian Fischer @ffshr.bsky.social · 11/02/2026
Wichtig war uns der Bezug auf Kinderrechte, die der Debatte berücksichtigt werden müssen. Daher betrachten wir auch ausführlich, welche Folgen Alterskontrollen im Internet auf Kinder und Jugendliche haben können.
Die UN-Kinderrechtskonvention von 1989 hält in 54 Artikeln umfassende Rechte für Kinder und Jugendliche fest. Diese besagt, dass „das Kind wegen seiner mangelnden körperlichen und geistigen Reife besonderen Schutz[es] und besonderer Fürsorge“ bedarf. Im Zusammenhang mit dem Thema dieser Studie seien exemplarisch das Recht des Kindes auf sein Wohl (Art. 3), Recht auf Meinungs- und Informationsfreiheit (Art. 13), Schutz der Privatsphäre und Ehre (Art.16), Recht auf Zugang zu Informationen, Medien, Kinder- und Jugendschutz (Art. 17), Schutz vor Gewaltanwendung, Misshandlung, Vernachlässigung (Art. 19) und das Recht auf Freizeit sowie auf volle Beteiligung am kulturellem und künstlerischem Leben und die staatliche Achtung und Förderung derselbigen (Art. 31) genannt.Für Kinder und Jugendliche, deren Schutz das Ziel von Altersbeschränkungen ja
ist, ergeben sich einige spezifische Folgen. Im Allgemeinen ist festzuhalten, dass
die aktuelle Debatte den Fokus von der Verantwortlichkeit der Plattformen für
deren kindgerechte Ausgestaltung hin zu Kindern, Jugendlichen und deren Eltern
verschiebt, die nun die Hauptlast tragen, in einem nicht kindgerechten Internet
sicher unterwegs zu sein (Livingstone et al., 2024).
Kinder und Jugendliche gelten als Early Adopters, d.h. sie sind oft unter den
Ersten, die neue Plattformen ausprobieren und nutzen (Livingstone, 2025). Ge-
rade neue Plattformen haben mit höherer Wahrscheinlichkeit keine geeigneten
Vorkehrungen, um schädliche Inhalte effektiv zu moderieren, und/oder sie haben
noch keine Altersbeschränkung umgesetzt. Gleichzeitig ist anzunehmen, dass Re-
gulierungsbehörden relativ langsam reagieren würden, um etwaige Gesetze des
Kinder- und Jugendschutzes effektiv durchzusetzen. In Großbritannien gelten
beispielsweise für kleine Plattformen weniger strikte Regelungen, was angesichts
des Nutzungsverhaltens von Kindern und Jugendlichen fragwürdig ist(Livingstone, 2025) und eventuell sogar zu Klagen auf Basis internationalen
Rechts bezüglich Benachteiligung konkurrierender Plattformen führen könnte.66
Da bereits derzeit im digitalen Raum die Rechtsdurchsetzung mangelhaft ist,
kann davon ausgegangen werden, dass eine flächendeckende Umsetzung von Al-
tersbeschränkungen nicht durchsetzbar sein wird. Was droht, ist eine Verdrän-
gung von Kindern und Jugendlichen auf völlig unregulierte Plattformen, insbe-
sondere wenn sie auf der Suche nach riskanten Inhalten sind. Auf diesen sind sie
verstärkt Gefahren ausgesetzt wie gewaltvollen Inhalten, Grooming und Radika-
lisierung (Goldman, 2025).
Ein grundsätzliches Problem von Altersbeschränkungen besteht darin, dass
Kinder und Jugendliche sich in ihrer Entwicklungsgeschwindigkeit unterschei-
den. Das bedeutet in weiterer Folge, dass eine Altersgrenze für manche gerade zu
ihrem Entwicklungsstand (z.B. in Bezug auf psychische, soziale und emotionale
Kompetenz) passt. Für andere könnten die Regelungen aber zu restriktiv sein
(d.h. ihnen ist der Zugang zu Informationen, die ihren Fähigkeiten angemessen
sind, verwehrt) oder zu freizügig sein (d.h. sie sind noch nicht fähig, mit gewissen
ihnen bereits zugängigen Inhalten adäquat umzugehen). Eindeutige Altersgren-
zen stellen somit zwar klare Lösungen dar, führen aber auch zu Asymmetrien und
Ungerechtigkeiten (Livingstone & Sylwander, 2025).
Smartphones, Soziale Medien und andere digitale Angebote stellen aber nicht
nur eine Gefahr für Kinder und Jugendliche dar, im Gegenteil: Sie können wich-
tige Informationsangebote (auch für die Bildung) sein, bieten Gelegenheiten, sich
mit anderen zu vernetzen, sich auszudrücken, eine Identität auszubilden, sich ge-
sellschaftlich zu engagieren und vieles mehr (Goldman, 2025; Livingstone et al.,
2025). Gerade vulnerable Kinder und Jugendliche finden online oft wichtige Res-
sourcen und Gemeinschaft.
Besteht – aus welchem Grund auch immer – der Bedarf nach Zugang zu be-
schränkten Angeboten,…Abschließend sei auch darauf hingewiesen, dass Jugendliche in Österreich be-
reits mit 16 Jahren das aktive Wahlrecht haben. Sollte der Zugang zu Informatio-
nen oder ganzen Plattformen (wie Sozialen Medien) vor dem 16. Lebensjahr be-
schränkt sein, haben diese Jugendlichen weniger Möglichkeiten, sich online 
politisch zu informieren und eine Meinung zu bilden – das ist problematisch,
denn immerhin ist das Internet für die Meinungsbildung zunehmend zentral.
Hier besteht somit eine offensichtliche Diskrepanz zwischen ihrer Mündigkeit als
Wähler:inen und einer Bevormundung bei der Nutzung digitaler Angebote.
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Fabian Fischer @ffshr.bsky.social · 11/02/2026
In unserer Studie untersuchten wir 10 verschiedene Möglichkeiten, online das Alter von Nutzer:innen zu überprüfen. Dabei zeigen wir auf, dass viele Ansätze hochsensible Daten (Aussehen, Name, Nationalität, Geburtsdatum usw.) verarbeiten und evtl. speichern.
Eine Tabelle, die auflistet, bei welcher Alterskontroll-Methode welche Daten weitergegeben werden. Sie zeigt, dass viele Methoden deutlich mehr Daten verarbeiten als zur Prüfung, ob man über einer Altersschwelle ist, notwendig sind. Eine Tabelle, die Effektivität (Genauigkeit, Umgehungsmöglichkeit, Aufwand zur Durchführung) und Datenschutz (Datensparsamkeit, Überwachungspotential und Sensitivität der Daten) der untersuchten Methoden einordnet.
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Fabian Fischer @ffshr.bsky.social · 10/02/2026
Unsere Studie ( @technikfolgen.bsky.social ) zur Altersfeststellung im digitalen Raum ist nun veröffentlicht! Hier die ganze Studie wien.arbeiterkammer.at/service/pres... Oder für eilige die Kompaktversion auf 2 Seiten: epub.oeaw.ac.at/ita/ita-doss...
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