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Cris Rad

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Reposted by Cris Rad
Enno Lenze @ennolenze.de · 27/09/2026
Deutsche Juden werden kritisiert, weil in Israel Netanyahu gewählt wurde. Aber deutsche Christen werden nicht dafür kritisiert, dass in den USA Trump gewählt wurde.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 16/08/2026
Auf Seite 22. glaube ich ist die Geschichte von Vater wiedergegeben. Behandlung in Tiberias, weiterbehabdlung aufgrund der Flucht nicht möglich m. Wer hat also hier so dümmlich verkürzt. Der Autor? www.zusammenlebenverschiedener.de/pdf/von_haif...
zusammenlebenverschiedener.de
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 26/05/2026
Jede psychische Komponente hat immer eine somatische🤷🏻‍♂️. Daher ist der Satz generell etwas, wie soll ich sagen holperig. Er ist inhaltlich richtig evoziert aber eine klinische Komponente beim Leser, obwohl sie da nicht formuliert ist.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 19/04/2026
Ich hab eine gute Kritik gerade gefunden. www.instagram.com/p/DW-2VwyjGe...
instagram.com
Bettina Grande on Instagram: "Die aktuelle Entwicklung bei #LongCovid und #MECFS folgt einem Muster: Psychosomatik, Neurologie und zuletzt Psychiatrie formulieren Versorgungsansprüche. Parallel dazu ...
465 likes, 53 comments - bettina.grande on April 10, 2026: "Die aktuelle Entwicklung bei #LongCovid und #MECFS folgt einem Muster: Psychosomatik, Neurologie und zuletzt Psychiatrie formulieren Versorg...
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 19/04/2026
Gut formulierte Kritik www.instagram.com/p/DW-2VwyjGe...
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Bettina Grande on Instagram: "Die aktuelle Entwicklung bei #LongCovid und #MECFS folgt einem Muster: Psychosomatik, Neurologie und zuletzt Psychiatrie formulieren Versorgungsansprüche. Parallel dazu ...
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Reposted by Cris Rad
Julian Schmitz @jschmitzleipzig.bsky.social · 17/04/2026
Kinder sind in Deutschland so wichtig, dass man sie in der Pandemie erst vergessen hat und danach dann Jugendhilfe und Psychotherapie kürzt. Danke für Nichts.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 15/04/2026
Zur Transparenz, ich bin TP/AP und nicht VTler. Bin aber immer im Austausch mit dem VTForschungszentrum in Datteln und habe dort die kritische Haltung zum BPS-Modell erlernt.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 15/04/2026
Danke Ihnen für die Rückmeldung. Als Praktiker habe ich selten die Chance mit einem Wissenschaftler aus der Fachrichtung so direkt in den Kontakt zu gehen. Ich wollte die Chance nutzen.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 14/04/2026
Nur weil der Jugendliche und die Eltern mir dankbar sind, bedeutet das nicht, dass meine Intervention wirksamer war als die des Arztes. Meist denke ich halt, ich war halt der der Händchen gehalten hat und Beziehung angeboten hat, um die Familie zu stabilisieren
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 14/04/2026
Wer S als realen Wirkfaktor ernst nimmt und wissenschaftliche Redlichkeit einfordert, muss auch die eigene Urteilsbildung und die eigenen klinischen Beobachtungen kritisch hinterfragen.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 14/04/2026
Was ich in meiner klinischen Arbeit bei ME/CFS als Erfolg erlebe, bleibt anekdotisch. Ich kann es nicht systematisch belegen – und ich weiß das. Das ist übrigens kein Eingeständnis einer Schwäche, sondern die konsequente Anwendung des BPS-Modells auf mich selbst:
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 14/04/2026
weil auch ich selbst dem sozialen Faktor S permanent ausgesetzt bin – Eltern, Schule, gesellschaftliche Erwartungen – und deshalb nie ausschließen kann, dass mein Denken dadurch verzerrt wird
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 14/04/2026
Darf ich Sie etwas fragen – und ich meine das aufrichtig: Können Sie mir mit Ihrer wissenschaftlichen Expertise sagen, ob meine Argumentation einen Denk- oder Logikfehler enthält? Diese Frage ist mir wichtig,
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 14/04/2026
aber es verbietet gleichzeitig die Gewissheit. Wer diese Hoffnung zur Behandlungsstrategie macht, ohne den somatischen Schaden kontinuierlich zu monitoren, handelt nicht nach dem Modell-sondern gegen es. Das Modell schützt den Patienten, wenn man es ernst nimmt. Es schadet ihm, wenn man es verkürzt
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 14/04/2026
Post-Exertional Malaise ist genau dieser Mechanismus: jede Überbelastung, auch psychischer Natur, verschlechtert den somatischen Zustand nachweislich. Das BPS-Modell erlaubt die Hoffnung, dass eine Intervention auf P auch B positiv beeinflusst
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 14/04/2026
Solange die biologische Ebene bei ME/CFS nicht zumindest ansatzweise evidenzbasiert geklärt ist, gilt: Psychologische Interventionen auf der Ebene P sind grundsätzlich denkbar – aber nur unter strikter Beobachtung der Rückwirkung auf B. Denn was P positiv beeinflusst, kann B massiv schaden
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 14/04/2026
Das BPS-Modell hat für viele chronische Erkrankungen genuine Evidenz – chronischer Rückenschmerz, Diabetes, Asthma. Dort sind psychosoziale Wirkfaktoren kausal belegt. Das Problem bei ME/CFS ist, dass dieser Wirknachweis fehlt
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 14/04/2026
Ich konnte mehrere Jugendliche dabei unterstützen durch die Behandlung komorbieder Symptome zusammen mit den ärztlichen Kollegen angemessen wieder zurück in eine selbstinduzierte Aktivierung zu kommen. Das war nie eine Heilung, aber eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 14/04/2026
Denn auf diesem Zirkelschluss basieren sozialrechtliche Entscheidungen, die Betroffene in Behandlungen zwingen, deren Wirksamkeit empirisch widerlegt ist. Ich habe als psychotherapeutischer Behandler für Jugendlichen schon früh 2021 auf diese Position zurückgezogen. Mit Erfolg
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 14/04/2026
Die Psychosomatik hat ihren eigenen Maßstab nicht erfüllt. Was bleibt, ist eine Diagnose, die sich durch die bloße Abwesenheit von Biomarkern selbst legitimiert. Das ist kein wissenschaftliches Vorgehen – das ist ein Zirkelschluss. Und ein folgenreicher:
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 14/04/2026
In der Medizin ist der Therapiewirknachweis der entscheidende Falsifikationsmaßstab – und genau dort ist die psychosomatische Behandlung bei ME/CFS empirisch gescheitert. PACE hat das gezeigt, die Reanalysen haben es bestätigt.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 14/04/2026
Sie haben das wissenschaftstheoretische Kernproblem präzise benannt – und ich danke Ihnen ausdrücklich dafür, dass Sie die Diskussion nun auf dieses Niveau heben und mir damit Respekt zollen. Ich hatte recherchiert und wusste, dass sie dort weit mehr Erfahrung haben als ich.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 12/04/2026
Bei einer Erkrankung wie ME/CFS, deren Symptomatik durch Stressoren nachweislich verschlechtert wird, ist Zwang also nicht nur therapeutisch kontraproduktiv – er ist potenziell krankheitsverschlechternd. Genau das ist der soziale Faktor, der im BPS-Modell berücksichtigt werden müsste
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 12/04/2026
Die Forschung zu Zwangsbehandlungen zeigt konsistent: wahrgenommener Zwang verschlechtert die therapeutische Allianz, erhöht das Stresserleben und reduziert die Behandlungsadhärenz. Das sind keine marginalen Effekte – das sind biologisch messbare Stressreaktionen.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 12/04/2026
Oh ein verschreiben „kann dieses halt…“ meinte ich. Der soziale Faktor – konkret: der sozialrechtliche Zwang zur psychosomatischen Behandlung – hat nachweislich einen signifikanten negativen Einfluss auf die psychische und biologische Ebene.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 12/04/2026
Sorry das hat eher Honigfallen vipes. Kannst du gleich 5k überweisen ohne mit nem Chat Bot zu reden.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 11/04/2026
obwohl die Indikation dafür nicht evidenzbasiert gestellt wurde? Das ist der eigentliche Skandal. Nicht das BPS-Modell, sondern dass der soziale Faktor des Modells als Druckinstrument benutzt wird, um Leistungsansprüche abzuwehren. Das Modell wird hier nicht angewendet – es wird missbraucht.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 11/04/2026
Fokussieren Sie sich auf den sozialen Teilbereich des Modells: Was passiert hypothetisch, wenn ein Patient mit nachgewiesener somatischer Erkrankung durch das Sozialrecht – Rentenversicherung, Krankenkasse, Gutachterwesen – dazu gezwungen wird, eine psychosomatische Behandlung anzutreten,
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 11/04/2026
Das ist kein Modellversagen – das ist ein strukturelles Versagen im Sozialrecht. Und das ist der eigentliche Grund warum diese Diskussion so emotional geführt wird. Das BPS-Modell kann diese kalt nachweisen, da es uns zwingt diesen Faktor zu betrachten
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 11/04/2026
Ja. Der eigentliche Skandal liegt aber woanders: nicht in der psychosomatischen Behandlung als solcher, sondern im sozialen Zwang – Rentenversicherungen und Kostenträger drängen Betroffene in Interventionen die empirisch nicht belegt sind, um Leistungsansprüche abzuwehren.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 11/04/2026
Mehr konzeptuelle Vollständigkeit ist in einem biopsychosozialen System schlicht nicht möglich – die Kritik trifft daher nicht das Modell, sondern die fehlende Verbindlichkeit in seiner Anwendung, die jeden psychosomatischen Wirkfaktor zwingend empirisch belegen müsste
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 11/04/2026
Das Modell verpflichtet Behandler im Grunde dazu, auf allen drei Ebenen evidenzbasiert nachzuweisen, dass ein Faktor tatsächlich krankheitswertigen Einfluss auf den Patienten hat.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 11/04/2026
Sie haben die Diskussion präziser zusammengefasst als sie bisher geführt wurde – danke. Zu Ihrem letzten Punkt: Der Mehrwert des BPS-Modells liegt nicht im wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn sondern im klinischen Rahmen – es verhindert theoretisch die einseitige Reduktion auf eine Ebene.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 11/04/2026
Genau das kritisiert Geraghty – und objektive Outcome-Maße geben ihm recht. Und jetzt kommt halt der wichtige Punkt, dass BPS-Modell hat dabei geholfen genau dies zu belegen. Skalen auf P/S werden primär durch Selbstauskunft erhoben.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 11/04/2026
Depressive Symptome als Komorbidität zu behandeln ist legitim und sinnvoll – das bestreitet niemand. Das Problem ist, wenn CBT nicht als Begleittherapie eingesetzt wird, sondern als Hauptintervention die behauptet, die Erkrankung selbst durch Umstrukturierung von Krankheitsüberzeugungen zu heilen.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 11/04/2026
Das ist eine Interventionskritik, keine Modellkritik. Das Modell liefert den Rahmen – aber es zwingt niemanden, daraus unwirksame Therapien abzuleiten. Das tun die Anwender. Dieses unsinnige bashing gegen das Modell verhindert eine evidente und präzise Kritik. Das ist mein Punkt
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 11/04/2026
Geraghty und Blease zeigen genau das: Über das BPS-Modell werden bei ME/CFS Interventionen wie CBT und GET gerechtfertigt, die empirisch keinen ausreichenden Erfolg belegen. Der PACE-Trial zeigte Erfolgsraten unter 10% – kaum besser als keine Behandlung
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 11/04/2026
Das ist eine Interventionskritik, keine Modellkritik. Das Modell liefert den Rahmen – aber es zwingt niemanden, daraus unwirksame Therapien abzuleiten. Das tun die Anwender. Geraghty gibt den Modell Kritikern also nicht recht – er präzisiert meinen Punkt.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 11/04/2026
Geraghty und Blease zeigen genau das: Über das BPS-Modell werden bei ME/CFS Interventionen wie CBT und GET gerechtfertigt, die empirisch keinen ausreichenden Erfolg belegen. Der PACE-Trial zeigte Erfolgsraten unter 10% – kaum besser als keine Behandlung.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 11/04/2026
Das ist eine Interventionskritik, keine Modellkritik. Das Modell liefert den Rahmen – aber es zwingt niemanden, daraus unwirksame Therapien abzuleiten. Das tun die Anwender. Geraghty gibt Ihnen also nicht recht – er präzisiert meinen Punkt.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 11/04/2026
ammes.org/2021/12/06/m...
ammes.org
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 11/04/2026
Und wenn wir schon Geraghty sind, werden über das BPS-Modell VT-Interventionen gerechtfertigt, die eben evident keinen Erfolg zeigen. Die Intervention ist also zu kritisieren und nicht das BPS-Modell
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 11/04/2026
Die Frage ist also nicht ob das Modell selbst falsifizierbar ist, sondern ob die daraus abgeleiteten Interventionen und Annahmen empirisch überprüfbar sind. Und da gibt es durchaus Angriffspunkte – die Geraghty-Kritik zeigt das
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 11/04/2026
Das ist ein legitimer Popper-Einwand – aber er trifft Rahmenmodelle generell, nicht nur das BPS-Modell. Kein Rahmenmodell ist direkt falsifizierbar (z.B. Thermodynamik)– falsifizierbar sind die daraus abgeleiteten Hypothesen.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 11/04/2026
Die Hoffnung jemand könnte darauf neidisch sein, teile ich nicht.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 11/04/2026
Das ist auch von mir geteilten substanzielle Einwand – danke. Geraghty und Blease kritisieren das Modell strukturell, das ist legitime Wissenschaft und gehört ernst genommen. Genau das hätte die Diskussion von Anfang an sein sollen: konkrete Falsifikationsversuche, keine Anekdoten.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 11/04/2026
Meine Position ist nicht religiös sondern logisch: Ein Modell wird nicht durch seine Fehlanwendung falsifiziert – das gilt für jedes wissenschaftliche Modell. Was falsifiziert werden müsste, sind die Grundannahmen des Modells selbst.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 11/04/2026
Dass der Ärzteblatt-Artikel wissenschaftlich unhaltbar war, ist unstrittig – da haben Sie recht. Aber Sie kritisieren jetzt eine konkrete Publikation, nicht das Modell. Das ist ein Unterschied.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 11/04/2026
Wenn ein Arzt Fieber falsch misst, werfen wir nicht das Thermometer weg – wir kritisieren die Messung. Ihr Gutachter-Beispiel beschreibt exakt das: schlechte Anwendung eines Instruments. Das BPS-Modell ist das Instrument. Ihr Argument trifft die Hand, nicht das Thermometer.
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Cris Rad @chrisrad.bsky.social · 11/04/2026
Das ist menschliches und systemisches Versagen – kein Modellversagen. Das BPS-Modell schreibt keinem Gutachter vor, Symptome zu invalidieren. Das tun Vorurteile, Zeitdruck und schlechte Ausbildung.
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