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Schweizerisches Idiotikon

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Das «Schweizerische Idiotikon» oder «Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache» dokumentiert in 17 Bänden 150'000 Wörter aus 700 Jahren.

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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 30/09/2026
Das Mat. des Id. besteht zu einem grossen Teil aus Makulatur. Hier ein Stimmzettel von 1875: Rechts der beiden «Ja» findet sich ein Exzerpt aus einem Zürcher Kochbuch des 18. Jh.s. Geschrieben von Emanuel Friedli, dem späteren Verfasser der sieben Bände «Bärndütsch als Spiegel bernischen Volkstums».
Schnippsel eines Stimmzettels der eidgenössischen Volksabstimmung vom 23. Mai 1875 – mit den beiden «Ja» des Abstimmenden und rechts dem Exzerpt von Emanuel Friedli.
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 24/09/2026
Weiss jemand nicht, was Tulipaanechlüüf sind? Dann schleunigst unsere neue Wortgeschichte lesen: www.idiotikon.ch/wortgeschich...
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 01/09/2026
Der 1. September ist der Tag der hl. Verena. Im Schweizerischen Idiotikon findet sich viel Brauchtümliches zu diesem Tag, aber auch etwa: «Es werdend meer in sünd verharrende huoren sich uff Sanct Verenatag gan Zurtzach verfüegen dann am jüngsten tag uff der rächten syten erfunden werden» (1564) ...
Der Artikel «Verene» im Schweizerischen Idiotikon. Weiteres zum Thema findet sich im Artikel «Verenentag».
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 26/08/2026
«Määje, warbe, wällne, zette, schochne, heinzne, räche, zimemache, burdne und yträäge» – wovon sprach dieser Sarganserländer? Unsere neue Wortgeschichte bietet einen Streifzug durch die Fachsprache der Heuerinnen und Heuer: idiotikon.ch/wortgeschich...
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 19/08/2026
Das «Pommersche Wörterbuch» ist vollendet! Wir gratulieren Renate Herrmann-Winter, die die Arbeit 1992 wieder offiziell aufnehmen konnte, und Matthias Vollmer, der sie nun abgeschlossen hat, ganz herzlich! Es wurde 1925 in Greifswald gegründet und hatte anschliessend eine leidvolle Geschichte.
Titelseite der 13. Lieferung des 2. Bandes: «vollstoppen bis Zyklopenmur»
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 10/08/2026
Letzte Woche schenkten wir dieses wunderschöne Zehntenurbar der Klöster Kreuzlingen und Münsterlingen von 1757 dem Staatsarchiv Thurgau. Der Nachlass dieser beiden Klöster wurde nach deren Aufhebung 1848 leider teils in alle Winde zerstreut und teils zerstört.
EinbandTitelblatterste Seite
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 06/08/2026
Für das Projekt «BOND: Birth of new dialects? – Swiss German in traditional Romansh areas» der Universität Zürich (www.ds.uzh.ch/de/projekte/...) werden noch Interviewpartnerinnen und -partner aus dem romanischen Sprachraum gesucht. Interesse oder Fragen? raheljudith.frefel@uzh.ch
ds.uzh.ch
BOND | Deutsches Seminar | UZH
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 30/07/2026
Und weiter geht's mit dem Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache! In der neuesten Lieferung findet man Wörter wie Zulp, Zält, Zälte, Zältli, zam, Zaum, Zyme, zimli, Zumme, Zim(b)er, zimper, Zumpel, Zan(d), zane, zanne, zänne, Munizääm, Rinderzääch, Schwyzäne, Zei und Zeine.
Titelblatt der aktuellen Lieferung (mit einem Fehler – wer findet ihn?)
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 15/07/2026
Ist Pflanzen «beschütten» grob? «tränken» liebevoll? «netzen» (nass machen) und «feuchten» gehemmt? «spritzen» (spriessen machen) empathisch? Und «wässern» nüchtern-sachlich-langweilig? Sie sehen: Pflanzen Wasser geben ist kompliziert: www.idiotikon.ch/wortgeschich...
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 11/07/2026
Die Schweiz ist im Tschuttifieber! Doch woher kommt eigentlich das schweizerdeutsche Wort «tschutte» überhaupt? Es kommt von englisch «to shoot» ‘schiessen; den Ball kicken’, und erinnert daran, dass der Fussballsport aus England in die Schweiz gekommen ist. anglizismen.idiotikon.ch/scans/shoot/
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 08/07/2026
Des Idiotikonredaktors Tiefschlag des Monats: In unserem Wörterbuch fehlt ein Artikel «schwīzertǖtsch» !!! Es finden sich zwar grob-, chue-, chüejer-, chalber-, pūre-, bȫs-, blag- [= kadaver-] und schlëchttǖtsch sowie basel-, bërn- und züritǖtsch – aber kein schwīzertǖtsch!
Printscreen aus dem Wörterbuch, wo der Artikel «schwiizertüütsch» zu erwarten wäre.
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 02/07/2026
Unsere Bedeutungsangaben werden mittels Belegen nachgewiesen. Wenn uns Editionen oder Abschriften zweifelhaft erscheinen, fragen wir in den einschlägigen Staatsarchiven nach, wo man uns bereitwillig hilft. Früher ging das förmlicher zu als heute, siehe die Antwort aus Basel an unseren Otto Gröger.
12. November 1929
Sehr geehrter Herr Doktor,
In Beantwortung Ihrer letzten Karte beehre ich mich Ihnen beiliegend die Originalstelle betreffend Besoldung des Nachrichters, auf die Peter Ochs in seiner Geschichte der Stadt und Landschaft Basel III, 170 Bezug nimmt, in extenso zu übermitteln. Sie ist aufgezeichnet im Kleinen Weissen Buche fol. 127v (Ratsbücher A 5), undatiert, von einer Hand aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts. Einzig die letzte Zeile, die mit etwas blasserer Tinte geschrieben ist, kann als Nachtrag, aber nur ganz wenig Zeit später, angesprochen werden.
Mit vorzüglicher Hochachtung
Der Assistent des Staatsarchivars
Dr. Paul ###
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 24/06/2026
Zum 24. Juni: Wänn s vor Johanni wenig wätteret, so vil mee wätteret nachher. Schwynt vor Johanni de Rhy, git s en sure Wy. Vor Johanni grossi Wasser, no Johanni chlyni Brot. Kräutlein wirken nur, wenn man sie am Johannstag pflückt. Baden ist gefährlich. Und auf keinen Fall auf Kirschbäume steigen!
Ausschnitt aus dem Idiotikon-Artikel «Johannes», der oben im Text abgekürzt referiert wird.
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 23/06/2026
Unser Jahresbericht 2025 wurde genehmigt! Er informiert über unsere Arbeit, enthält einen Aufsatz über Variation und Wandel im Zürichdeutschen und führt die Jahresbibliographie zum Schweizerdeutschen fort. idiotikon.ch/Texte/Jahres...
Titelseite des Jahresberichts 2025 des Schweizerischen Idiotikons
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 22/06/2026
An der 66. Jahresversammlung der Walservereinigung #Graubünden in Fideris war auch das Schweizerische Idiotikon vertreten. #Walserdeutsch ist in unserem Wörterbuch sehr gut vertreten, denn die Walser und Walserinnen publizieren fleissig Belletristik und Wörterbücher!
Der Vorstand der Walservereinigung Graubünden. Am Mikrofon die Präsidentin Leonie Barandun aus Obersaxen.Prättigerdeutsche WörterPrättigerdeutsche WörterEin Gedicht von Marietta Kobald-Walli in Prättigermundart.
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 18/06/2026
«#Bünzli» und «#bünzlig» sind erzschweizerische Wörter! Für ein Filmprojekt an der FH Graubünden haben wir intensiv der Herkunft und der weiteren Entwicklung dieser Wörter nachgespürt – hier unsere Nachforschung: www.idiotikon.ch/wortgeschich...
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 16/06/2026
So sieht das aus, wenn wir am Dienstagmorgen Familiennamen erklären: Wir sind direkt mit dem Radiostudio verbunden (anders als am Donnerstagabend, für den die Aufnahmen im Voraus im Radiostudio gemacht werden). Hier erläutert unsere Kollegin Gabriela Bart den Namen Amstad!
Gabriela Bart mit Headset und Manuskript.
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 11/06/2026
Manchmal macht man als Idiotikonredaktor hübsche Entdeckungen – so haben wir in einer unserer zahlreichen literarischen Quellen uns selbst erwähnt gefunden ... (siehe Fotos) 😃
I heig z Züri une, hani gsäit, bi mym Vater en Uusgaab vom Idiotikoon, wüssed, vom schwyzertüütsche Wöörterbuech. Das seig son en Aart es Herbarium, vol urchig Wöörter, wo bin öis wie Bluemen uf de Wise wachsed. Ebe deet drin seig de Sin vom dem Wöörtli, won im eso schwëër uufligi, ganz gwüß erchlëërt. Es seig aber e ganzi Zylete von Büechere, öpen es Doz Bänd, und es bruuchi Üebig und Giduld, bis mer somene Woort uf al Schlich cho seig.Traugott Vogel, Hüt und früener. Nöiji Gschichten us em Züripiet. Aarau 1966, S. 62.
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 26/05/2026
Das Phonogrammarchiv der Universität Zürich sucht einen neuen Leiter, eine neue Leiterin: jobs.uzh.ch/offene-stell....
jobs.uzh.ch
UZH: Archivleiter(in) des Phonogrammarchivs der Universität Zürich
Das Phonogrammarchiv der Universität Zürich ist das älteste Tonarchiv der Schweiz. Es bewahrt und dokumentiert eine einzigartige Sammlung historischer Tonaufnahmen aus den Mundarten aller Schweizer La...
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 20/05/2026
«Vergissmeinnicht» und «Rührmichnichtan» kennt jeder. Aber «Schmöckdra» und «Schabab»? Und warum sprechen die Pflanzen überhaupt mit uns? In unserer neusten Wortgeschichte befassen wir uns mit Pflanzennamen, die als Satznamen gebildet sind. www.idiotikon.ch/wortgeschich...
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 04/05/2026
Christoph Landolt war am Wettbewerb von «Schweizer Jugend forscht» Experte. Sein Mentee Lukas Fischer hat mit «Zwischen Schwiiz und Schtetl. Analyse des jiddischen Dialekts der Jüdischen Gemeinde Agudas Achim Zürich» Goldmedaille und Sonderpreis der Schweiz. Sprachwissensch. Gesellschaft gewonnen!
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 30/04/2026
Schweizerdeutsch ist auch in Armenien ein Thema! Schön, hat die Schweizer Botschaft am Aktionstag Deutsch in Gjumri den «Kleinen Sprachatlas der deutschen Schweiz» (KSDS) präsentiert hat. Wörterbuch (Idiotikon) und Sprachatlas (SDS) sind die Grundlagenwerke der CH-Dialektologie. bit.ly/4d0M1EL
bit.ly
Wir haben uns sehr gefreut, beim Aktionstag Deutsch in Gjumri dabei zu sein. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen aus der Region Shirak und aus Jerewan sind dem Ruf in die… | Embas...
Wir haben uns sehr gefreut, beim Aktionstag Deutsch in Gjumri dabei zu sein. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen aus der Region Shirak und aus Jerewan sind dem Ruf in die zweitgrö...
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 16/04/2026
Woher kommt das Wort «Zunft»? Warum spricht man es «Zouft» aus? Und wie viel Antike, wie viel Mittelalter, wie viel Napoleon und wie viel 19. Jahrhundert steckt eigentlich in den heutigen Zünften? Lesen Sie unseren neuesten Blogbeitrag: www.idiotikon.ch/wortgeschich...
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 02/04/2026
Barbara Stammler hat 1990 –1994 und 2015–2026 am Schweizerischen Idiotikon gearbeitet – als studentische Hilfskraft, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Bibliothekarin und Sekretärin. Wir danken ihr ganz herzlich für ihr langjähriges Mitwirken zugunsten unseres Wörterbuchunternehmens!
Die grosse Runde, die Barbara verabschiedet hat.Barbara mit Foto aus dem Archiv des Sprachatlasses der deutschen Schweiz.Belegte Brötli von Jung und Sekt von Muratori (Landolt Weine).Osterkuchen.
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 30/03/2026
Zum Glück werden wir aus Berlin daran erinnert, dass heute der 200. Geburtstag des Gründers unseres Wörterbuchunternehmens ist! 😄
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 18/03/2026
Was ist der Hohe Donnerstag? der Stille Freitag? der Zimpfeltag? der Hübsche Dienstag? was Maienostern? Und wussten Sie, dass der Karfreitag noch gar nicht so lange ein sog. hoher Feiertag ist? Unser neuester Blogeintrag gibt Auskunft: www.idiotikon.ch/wortgeschich... #schweizerdeutsch #ostern
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 11/03/2026
Hilfe – Berliner Mäuse fressen unsere Belegzettel für das Wort «Gebûrzunft»! (Nein, kein product placement – die Firma Aseli zahlt uns nichts ...)
Foto von zwei Berliner Mäusen (aus Schaumzucker) und einer Handvoll Belegzettel.
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 04/03/2026
Der Idiotikonartikel «Gemeinderat» wurde 1908 geschrieben und zeugt von wenig Wertschätzung für dieses Gremiums im Volk. So sagt ein Bauer über seine Kuh, die nicht zum Brunnen will: «Si muess i Gmeindroot, so leert si suuffe.» Und das Kinderspiel «Gmäindröötle» hat es auch in sich, siehe Foto ...
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 25/02/2026
Was hat es mit Wörtern wie «Semmeli», «Püürli», «Mutschli», «Migga», «Weggli», «Schwööbli», «Murre» und «Schlumbergerli» auf sich? Lesen Sie den neuesten Beitrag auf unserem Wortgeschichten-Blog! www.idiotikon.ch/wortgeschich... #schweizerdeutsch #mundart #dialekt #brot #essen
Illustration zum Thema «S Püürli git em Puur wider Chraft für s Schüürli».
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 11/02/2026
Neulich fragte uns jemand, ob es ein «Idiotikon für Musik aus der Schweiz» gebe. Ein «Musiklexikon der Schweiz» ist tatsächlich in Arbeit – zwar nicht bei uns, aber wir vom Idiotikon könnten aus unserem Archiv einen «Appenzeller Kühreihen nach der eigentlich ächten National-Melodie» beisteuern!
TitelblattNotenblatt 1Notenblatt 2Notenblatt 3 – und dann gäbs noch eine vierte Seite.
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 03/02/2026
Am 2. Februar ist Liechtmess. Von nun an werden die Tage schnell länger: «Vom kürzesten Tag bis zur Lichtmess ist der Tag im Ganzen nur einen Hahnenschritt länger geworden, von Lichtmess an nimmt die Tageslänge dagegen jeden Tag um einen Hahnenschritt zu.»
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 02/02/2026
Unsere Redaktionsmitglieder sind auch als Experte und Coach bei «Schweizer Jugend forscht» tätig. Derzeit betreut Christoph Landolt eine Arbeit zum Thema «Zwischen Schwiiz und Schtetl» – eine Analyse des chassidischen Jiddisch in Zürich. Auch in internationaler Perspektive ein innovatives Thema!
Aus der Begrüssung der jungen Wissenschafter an der ETHZ.Aus der Begrüssung der jungen Wissenschafter an der ETHZ.
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 29/01/2026
Gibt es einen Winterthurer Dialekt, der sich vom Zürcher Dialekt abhebt? Gioia Jöhri von der Winterthurer Onlinezeitung WNTI besuchte die Idiotikonredaktion, und es wurden eine Reihe von Wörtern besprochen, die von Leserinnen und Lesern eingesandt worden waren: wnti.ch/a/wer-nid-se...
wnti.ch
«Wer nid seit isch gschiid»
Letzte Woche habe ich euch nach Winterthurer Wörtern gefragt. Es kam eine Menge zurück: «Winde», «Zinnä», «Gfätti», «Binätsch», «Pünt», «Buggele» oder «Elggermaa». Mit Christoph Landolt, einem Mundart...
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 21/01/2026
#Putsch ist neben «Müesli» der wohl grösste Exportschlager der #Schweiz – nicht inhaltlich (die letzten Putsche in der Schweiz fanden im 19. Jahrhundert statt), aber lexikalisch. Im Idiotikon-Blog «Wortgeschichten» beleuchten wir das Wort in sprachlicher Hinsicht. www.idiotikon.ch/wortgeschich...
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 14/01/2026
Bei den Erhebungen für den Sprachatlas der deutschen Schweiz wurden auch rund 12'500 Fotos gemacht. Die Negative wurden gescannt, mit Metadaten annotiert und wo möglich mit den Karten des Sprachatlasses und den Lemmata des Schweizerischen Idiotikons verknüpft. sprachatlas.ch/bilder
Knabe aus Rima, Sesiatal, mit einer Osterrätsche.
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 06/01/2026
Das sind die Drei Idiotikon-Könige des 6. Januar 2026! Einer dank einem Sprüngli-, einer dank einem Buchmann- und einer dank einem Bachmann-Kuchen (ja, gleich drei Teammitglieder haben einen mitgebracht ...). Und der Fund des Plastikkönigs ging doch tatsächlich schön der Anciennität nach ... 😃
Martin Graf (links), Christoph Landolt (Mitte) und This Fetzer (rechts) sind Idiotikon-König geworden ...
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 24/12/2025
Idiotikon-Adventskalender 24. Dezember: Bosco/Gurin im Kanton #Tessin. Mit einer Foto aus den Materialien des Sprachatlasses der deutschen #Schweiz (um 1950) und der Erklärung des Ortsnamens.
Bosco/Gurin im Winter, altes Bauernhaus aus Holz.Auch wenn die Walserdeutsch sprechenden Guriner nur «Gurin» und die italienischsprachigen Nachbarn nur «Bosco» sagen, so gehören die Namen dennoch zusammen: 1253 ist vom locus de Quarino ubi dicitur ad Buschum die Rede, zu Deutsch «Ort von Corino, wo es Bosco (Wald) heisst». Die Walser haben also den Namen des Weilers Corino für ihr eigenes Dorf übernommen. Woher «Corino» stammt, ist unsicher.
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 23/12/2025
Am #Weihnachtsapéro des Idiotikonteams gings lustig zu und her – das #Schrottwichteln hat seinen Beitrag dazu geleistet! 😄
Das – nicht ganz vollzählige – Idiotikonteam beim Sich-Zuprosten.Unsere neuen Idiotikontassen!Unsere Schrottwichtel-Geschenke ...... mit den dazupassenden Grimassen!
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 23/12/2025
Idiotikon-Adventskalender 23. Dezember: Hünenberg im Kanton #Zug. Mit einer Foto aus den Materialien des Sprachatlasses der deutschen #Schweiz (um 1950) und der Erklärung des Ortsnamens.
Für die Erklärung des Ortsnamens Hünenberg müssen wir nicht weit suchen. Ursprünglich bezog sich der Name auf die nahegelegene Burg, und Burgen haben oft einen imponierenden Namen. In diesem Fall wurde sie trutzig-kriegerisch nach den «Hunnen» oder «Hünen» (Riesen) benannt. Vom noch im 19. Jahrhundert mächtigen Bergfried hat sich leider wenig in die Gegenwart gerettet.
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 22/12/2025
Idiotikon-Adventskalender 22. Dezember: Magden im Kanton #Aargau. Mit einer Foto aus den Materialien des Sprachatlasses der deutschen #Schweiz (um 1950) und der Erklärung des Ortsnamens.
Schwarz-Weiss-Foto einer Scheune, mit Gerätschaften davor, um 1950.Der Ortsname Magden (Fricktal) wird schon 804 als in curte Magaduninse «im magadunischen Hof» erwähnt. Aus dieser Namenform lässt sich mit guten Gründen schliessen, dass hier ein keltischer Name vorliegt. Magos bedeutete «Feld» und dûnon «Burg», sodass der Ortsname etwa als «befestigte Anlage im freien Feld » interpretiert werden kann. Es wird vermutet, dass sich der Name in keltischer Zeit auf Rheinfelden bezogen hat.
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 21/12/2025
Idiotikon-Adventskalender 21. Dezember: Wolfenschiessen im Kanton #Nidwalden. Mit einer Foto aus den Materialien des Sprachatlasses der deutschen #Schweiz (um 1950) und der Erklärung des Ortsnamens.
Schwarz-Weiss-Foto eines alten Innerschweizer Bauernhauses, um 1950Das Wappen von Wolfenschiessen zeigt einen durchschossenen Wolf. Im vorderen Teil des Namens steckt aber nicht das Tier, sondern der althochdeutsche Personenname Wolfo. Der hintere Teil des Namens ist sehr unsicher. Es wurde vorgeschlagen, dass er das althochdeustche Wort skiossa «Giebelseite (des Hauses)» fortsetzen könnte, sodass der Ortsname «bei den Häusern des Wolfo» bedeuten würde.
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 20/12/2025
Idiotikon-Adventskalender 20. Dezember: Neunforn im Kanton #Thurgau. Mit einer Foto aus den Materialien des Sprachatlasses der deutschen #Schweiz (um 1950) und der Erklärung des Ortsnamens.
Das Wappen der Gemeinde Neunforn (im Dialekt Nüüfere) zeugt neun Föhren – und verweist damit auf eine volksetymologische Erklärung. In Tat und Wahrheit liegt aber eine Zusammensetzung von althochdeutsch niuwi «neu» und faro «Person, die fährt, geht» vor. Der alemannische Siedlungsname za dien niuwôm farôm bedeutete also «bei den Neuankömmlingen, bei den Neusiedlern».
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 19/12/2025
Idiotikon-Adventskalender 19. Dezember: Tuggen im Kanton #Schwyz. Mit einer Foto aus den Materialien des Sprachatlasses der deutschen #Schweiz (um 1950) und der Erklärung des Ortsnamens.
Schwarz-Weiss-Foto einer ländlichen Szene in Tuggen, um 1950.Am Namen der Märchler Gemeinde Tuggen haben sich schon einige die Zähne ausgebissen. Einer der überzeugenderen Vorschläge stellt ihn zum altromanischen Wort togo (von lateinisch tofus) «Tuffstein», und am Buechberg findet sich tatsächlich Kalktuff. Möglich ist aber auch die Herleitung von altromanisch doga «Damm, Graben, Fassdaube» (vgl. schweizerdeutsch Fassduuge), da Tuggen einst an einer Bucht des inzwischen verlandeten Tuggenersees lag.
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 18/12/2025
Idiotikon-Adventskalender 18. Dezember: Kriegstetten im Kanton #Solothurn. Mit einer Foto aus den Materialien des Sprachatlasses der deutschen #Schweiz (um 1950) und der Erklärung des Ortsnamens.
Schwarz-Weiss-Foto der Kirche und eines Bauernhofs in Kriegstetten.Der Name der Gemeinde Kriegstetten im Wasseramt könnte einen auf die falsche Fährte führen, denn mit «Krieg» hat er nichts zu tun. Wie so viele Deutschschweizer und übrigens auch Westschweizer Ortsnamen erinnert er viel mehr an einen Menschen, der hier vor sehr langer Zeit lebte: Es war der Alemanne Chriach, der hier seine (Wohn-)Stätte hatte.
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 17/12/2025
Für die Haut, die sich auf der erhitzten Milch bildet, kennen die #schweizerdeutsch|en #Mundart|en viele Wörter. Unsere neue Wortgeschichte stellt diese vor, und sie zieht auch den Bogen zur Kulinarik: www.idiotikon.ch/wortgeschich...
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 17/12/2025
Idiotikon-Adventskalender 17. Dezember: Mosnang im Kanton #St.Gallen. Mit einer Foto aus den Materialien des Sprachatlasses der deutschen #Schweiz (um 1950) und der Erklärung des Ortsnamens.
Mosnang im Alttoggenburg heisst in der Ortsmundart Moslig. Erstmals erwähnt findet sich der Name 854 in einem St. Galler Kopialbuch als Masinang. Im vorderen Teil des Namens verbirgt sich der althochdeutsche Rufname Maso, im hinteren das althochdeutsche Wort wang, das «Feld, Au, Wiese, Hang» bedeutete. Hier hat ein Alemanne also an einem sanft geneigten Hang gesiedelt.
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 16/12/2025
Idiotikon-Adventskalender 16. Dezember: Gressoney in der italienischen Region #Aostatal. Mit einer Foto aus den Materialien des Sprachatlasses der deutschen #Schweiz (um 1950) und der Erklärung des Ortsnamens.
Gressoney im Aostatal – bestehend aus den Gemeinden Gressoney-La-Trinité und Gressoney-Saint-Jean – ist die grösste Walsergemeinschaft in Italien. Woher der Ortsname stammt, ist ungeklärt. Er ist jedenfalls unzweifelhaft vordeutsch. Die Idee, dass er ein romanisiertes «Kressenau» sein soll, ist eine deutschtümelnde Erfindung.
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 15/12/2025
Idiotikon-Adventskalender 15. Dezember: Mutten im Kanton #Graubünden. Mit einer Foto aus den Materialien des Sprachatlasses der deutschen #Schweiz (um 1950) und der Erklärung des Ortsnamens.
Der Name der Mittelbündner Walsersiedlung Mutten geht auf einen romanischen Flurnamen zurück, der seinerseits vorlateinische Wurzeln hat. Dieses Wort unbekannter Herkunft lautete motta oder mutta und bedeutete «Erdhaufen». Es lebt in mehreren heutigen Sprachen weiter, so in italienisch motta und bündnerromanisch mut(ta) «Hügel, Anhöhe» und französisch motte «Erdscholle, kleiner Hügel».
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 14/12/2025
Idiotikon-Adventskalender 14. Dezember: Näfels im Kanton #Glarus. Mit einer Foto aus den Materialien des Sprachatlasses der deutschen #Schweiz (um 1950) und der Erklärung des Ortsnamens.
Näfels in Glarus-Nord zeigt im Wappen zwar ein Ruderboot, der Ortsname kommt aber nicht von lateinisch nâvis «Schiff». Zugrunde liegt gleichwohl ein lateinisches Wort, nämlich novâles «Brachfelder, Rodungsland». Dass die älteren romanischstämmigen Ortsnamen im zugänglichen Norden des Kantons liegen, die jüngeren alemannischen aber überwiegend im alpinen Süden, überrascht in siedlungsgeschichtlicher Perspektive nicht.
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Schweizerisches Idiotikon @ch-idiotikon.bsky.social · 13/12/2025
Idiotikon-Adventskalender 13. Dezember: Plaffeien im Kanton Freiburg. Mit einer Foto aus den Materialien des Sprachatlasses der deutschen Schweiz (um 1950) und der Erklärung des Ortsnamens.
Plaffeien im Sensebezirk trägt einen vordeutschen Namen. Im vorderen Teil steckt das Wort plan «Ebene» (von lateinisch plânum), im hinteren das altfrankoprovenzalische faye «Buche» (von lateinisch fâgus). Pfaffeien bedeutet also «mit Buchen bestandene Ebene».
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