Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 12hwird sicher irgendwann gebrochen werden. Wir kennen heute schon Systeme mit bis zu sieben Sternen, haben dort allerdings noch keinen Planeten gefunden. Ab acht Sternen sind Sonnensysteme wahrscheinlich zu instabil, um auf längere Sicht zu überleben. 020
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 12hBb, etwa zehnmal so schwer wie Jupiter, kreist um seinen Stern 30 Arietis B, aber zusammen mit einem Begleitstern. Auch hier findet sich dann in großer Entfernung ein weiteres Doppelpaket von Sternen. Die Sonnenuntergänge wären also nicht ganz so spektakulär wie bei Kepler-64 (AB)b. Dieser Rekord 120
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 12hum das innere System. Am Himmel des Planeten würde man also zwei Sonnen umeinander tanzen sehen, die auch miteinander auf- und untergehen. Tagsüber würde man die beiden anderen Mitglieder des Quartetts als sehr helle Sterne erkennen, nachts hätten sie etwa die Helligkeit eines Vollmonds. 30 Arietis 120
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 12hWelcher Planet hat die meisten Sonnen? Den Rekord halten derzeit Kepler-64 (AB)b und 30 Arietis Bb mit vier Sternen im System. Beide Planeten sind Gasriesen. Der neptungroße Kepler-64 (AB)b orbitiert, wie es der Name verrät, um einen engen Doppelstern. Weiter draußen kreisen noch zwei weitere Sterne 331
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 14/10/2026durchaus als eine Art Drama betrachten. Der größere Stern A hat seinem Begleiter über Jahre große Teile seiner Hülle gestohlen, bis von Stern B nur der heiße Kern übrig blieb. Ein Teil des entrissenen Materials hat sich nun aber um den Zwerg gelegt und verdunkelt den Missetäter nun alle 69 Jahre. 000
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 14/10/2026wiedersieht, einen alten Roten Riesen mit der Bezeichnung TYC 2505-672-1 A. Schuld daran ist der Begleitstern TYC 2505-672-1 B beziehungsweise die mächtige Staubscheibe, die diesen umgibt. Im Sonnensystem würde sie bis zum Jupiter reichen. Man könnte das Geschehen zwischen den beiden Sternen 100
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 14/10/2026Wo lässt sich die längste Sternfinsternis beobachten? Im System TYC 2505-672-1 wird der Hauptstern für fast dreieinhalb Erdjahre verdunkelt. Eine Sonnenfinsternis ist auf der Erde nach maximal 7,5 Minuten vorüber. Im System TYC 2505-672-1 dauert es dreieinhalb Jahre, bis man den Hauptstern 100
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 13/10/2026geringe Entfernung zu seinem Mutterstern TOI-849 die Ursache dafür. Solche Planeten nennen Astronomen auch »chthonisch«. Auf der Oberfläche von TOI-849 b hätte ein Mensch etwa das 3,5-fache seines Gewichts auf der Erde. Um dort zu landen, wäre es mit 1500 Grad aber eh zu heiß. 030
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 13/10/2026andere. Er wurde nämlich nicht wie die Erde aus den schwereren Bestandteilen der protostellaren Wolke akkretiert, sondern ist wahrscheinlich eher ein Gasgigant, dem seine komplette Gashülle gestohlen wurde. Nur der harte Kern mit dem 3,5-fachen Radius der Erde ist noch da. Wahrscheinlich ist seine 130
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 13/10/2026Was ist die schwerste Mega-Erde? Bisher ist TOI-849 b mit vierzig Erdmassen der schwerste bekannte »Gesteinsplanet«. Ich habe den Begriff in Anführungszeichen gesetzt, weil TOI-849 b zwar mit seiner mittleren Dichte nur wenig unter der der Erde liegt. Aber seine Entstehung war vermutlich eine völlig 131
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 12/10/2026indem sie den Zug an den Tunnelwänden zerquetscht. Im Total-Recall-Remake von 2012 fährt der Zug deshalb auf ultrastabilen Schienen. Ein paar Links dazu: doi.org/10.1119/1.50...doi.orgA note on the history of gravity tunnelsGalileo's Dialogues1 from 1630/32 offer a unique glimpse into the peripatetic doctrine of his days in which he so roguishly (as Einstein put it) and persevering 010
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 12/10/2026sogar noch etwas schneller ablaufen, weil die Erde im Kern dichter ist als im Mantel. Zudem wären die Passagiere schwerelos, und zwar während der ganzen Fahrt. Warum bauen wir so etwas dann nicht? Weil die aus der Erdrotation resultierende Corioliskraft uns einen Strich durch die Rechnung macht, 100
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 12/10/2026man immer bei 42 Minuten. Falls die Verbindung durch den Erdmittelpunkt geht, erreicht der Zug dort eine Maximalgeschwindigkeit von 7,91 km/s – das entspricht der ersten kosmischen Geschwindigkeit, die ein Objekt benötigt, um in einer Kreisbahn die Erde zu umfliegen. In der Praxis würde die Fahrt 100
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 12/10/2026bremst sie ihn wieder. Die Neigung bzw. das Gefälle unterscheiden sich natürlich je nach Start-Ziel-Kombination. Bei zwei nahe beieinander liegenden Punkten ist das Gefälle flach und der Zug fährt langsamer. Von Deutschland nach Neuseeland würde der Zug viel schneller fahren. Aber am Ende landet 100
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 12/10/2026Schema. Voraussetzung ist allerdings, dass die Erde nicht rotiert, absolut rund und ihr Inneres gleichförmig aufgebaut ist. Zudem vernachlässigen wir im Tunnel die Luftreibung oder pumpen ihn leer. Dann beschleunigt die Schwerkraft einen Zug, bis er den der Erdmitte nächsten Punkt erreicht. Danach 100
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 12/10/2026Wie lange dauert eine Fahrt durch die Erde? Genau 42 Minuten und 12 Sekunden. Diese Zeit gilt für jede (!) geradlinige Verbindung, die zwei verschiedene Punkte auf der Erde miteinander verbindet. Berlin-Paris: 42 Minuten. München-New York: 42 Minuten. Frankfurt-Auckland: 42 Minuten. Du erkennst das 100
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 09/10/2026(tagsüber) bzw. ferner (nachts) als der Mittelpunkt der Erde. Diese im Vergleich zur Entfernung zur Sonne (150.000.000 km) winzige Differenz macht uns tagsüber und nachts etwa 4 Milligramm leichter. Der Mond nimmt uns sogar 9 Milligramm Gewicht ab. 010
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 09/10/2026das ist schlicht ein anderes Wort für den freien Fall. In Bezug auf die Sonne ist die Erde schwerelos und du mit ihr – so, wie sowohl die ISS als auch die Astronauten in ihr sich im freien Fall befinden. Es gibt jedoch ein kleines »aber«. Wir befinden uns der Sonne einen Erdradius (6371 km) näher 100
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 09/10/2026machen? Das wäre wirklich so, wenn Sonne und Erde im All an einem Punkt festgetackert wären. Dann würde die Masse der Sonne über uns eine 80-Kilogramm-Person etwa 50 Gramm leichter machen – oder schwerer, wenn sie auf der anderen Seite ist. Aber in der Realität orbitiert die Erde um die Sonne. Und 100
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 09/10/2026Macht uns die Sonne auf der Erdoberfläche leichter? Müsste uns die Sonne nicht mit ihrer gewaltigen Masse anziehen und damit leichter machen, wenn sie über uns steht? Und müsste sie uns nicht nachts, wenn sie auf der anderen Seite der Erde steht, stärker gegen den Boden ziehen und damit schwerer 110
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 08/10/2026Sehen wir uns in Frankfurt oder Dreieich? Hier meine Termine :-) 131
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 07/10/2026Ihr geometrischer Mittelpunkt unterscheidet sich vom Gravitationszentrum, das sich dazu noch bewegt, wenn sich etwa durch die Jahreszeiten die Schneemassen verschieben. Im Jahresverlauf wandert das Schwerezentrum so um bis zu ein paar Zentimeter. 020
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 07/10/2026doch in unterschiedliche Richtungen, sodass sich bei einer Kugel die Kräfte gegenseitig ausgleichen. Nun ist die Erde keine perfekte Kugel, sondern ein Ellipsoid, an den Polen abgeplattet und am Äquator ausgebeult. 120
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 07/10/2026Was wiegst du im Mittelpunkt der Erde? Nichts. Gäbe es exakt im Mittelpunkt der Erde einen Hohlraum, der in der Lage wäre, den Druck der darüber liegenden Schichten abzuschirmen, würdest du in dessen Mitte schwerelos schweben. Zwar zieht dich die Erdmasse nach wie vor an, 121
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 06/10/2026Obwohl deutlich kleiner als die Erde, dürfte er etwa doppelt so viel wiegen wie unser Planet. An der Oberfläche ist es ungefähr 1200 Grad Celsius heiß. Trotz der kurzen Jahre würde man dort also nicht sehr alt werden … 020
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 06/10/2026sondern um den Kern einer Sternleiche, die auf das Konto von PSR J1719-1438 geht. K2-173 b wiederum besteht wahrscheinlich zu etwa 42 Prozent aus Eisen. 110
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 06/10/2026chemische Element Kohlenstoff gemein. Vielmehr sind die Atome so dicht zusammengepresst, dass nur der Elektronen-Entartungsdruck (ein quantenmechanischer Effekt) das Objekt vor dem Kollaps bewahrt. Und zweitens handelt es sich nach der Entstehungsgeschichte vermutlich gar nicht um einen Planeten, 110
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 06/10/2026Begegnung mit der Sonne nicht überstehen. PSR J1719-1438 b besteht im Kern aus kristallinem Kohlenstoff. Er wird deshalb gern mal »Diamantplanet« genannt. Was allerdings in doppelter Hinsicht falsch ist. Denn erstens hat das Kristallgitter in seinem Inneren mit dem eines irdischen Diamanten nur das 110
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 06/10/2026Neutronenstern, der nur um die zwanzig Kilometer durchmisst. Das kürzeste Jahr im Orbit eines »echten« Sterns erlebt der Planet K2-137 b. Er wandert in vier Stunden und achtzehn Minuten um einen Roten Zwergstern. Beide Planeten sind mit der Erde kaum vergleichbar – unser Planet würde eine so dichte 120
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 06/10/2026Auf welchem Exoplaneten ist ein Jahr am kürzesten? Die Erde braucht bekanntlich ungefähr 365 Tage, um ihr Zentralgestirn einmal zu umrunden. PSR J1719-1438 b schafft das in zwei Stunden und elf Minuten. PSR J1719-1438 b umkreist allerdings keinen »richtigen« Stern, sondern einen Pulsar, also einen 120
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 05/10/2026C/2014 UN271 hingegen hat schon öfter plötzlich seine Helligkeit verändert. In einem Ausbruch 2021 etwa muss er zehn- bis hunderttausend Tonnen Staub ausgespien haben. 020
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 05/10/2026drei Millionen Jahre wieder in der Dunkelheit verschwindet. Ungewöhnlich für einen Kometen in dieser Entfernung ist seine häufige Aktivität; meist werden Kometen erst durch die Sonne »geweckt«. 120
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 05/10/2026ist also schon eine Weile unterwegs, wenn er 2031 seine minimale Distanz zur Sonne erreichen wird, die allerdings immer noch außerhalb der Saturnbahn liegt. Wir werden ihn deshalb nie mit bloßem Auge beobachten können, vielmehr wird er sicher nicht heller werden als Pluto, bevor er dann für weitere 120
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 05/10/2026(das verrät schon der Name) 2014 erstmals fotografiert. Damals befand er sich innerhalb des Neptun-Orbits. Er stammt aus der Oortschen Wolke, wo er vor etwa 1,5 Millionen Jahren seinen sonnenfernsten Punkt erreicht haben müsste, und zwar in einer Entfernung von immerhin 0,7 Lichtjahren. Der Komet 120
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 05/10/2026Welches ist der größte bekannte Komet? Der bisher größte entdeckte Komet heißt C/2014 UN271 (Bernardinelli–Bernstein). Sein Kern durchmisst mindestens hundert Kilometer, wahrscheinlich etwa 119 km. Damit ist dieses Exemplar fünfzig mal größer und schwerer als ein typischer Komet. C/2014 UN271 wurde 152
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 02/10/2026Das wäre dann je nach der Reisegeschwindigkeit zwischen den Sternen ein hübsches Schauspiel – die kinetische Energie muss sich in Wärme umsetzen, sodass das Objekt seine Helligkeit deutlich erhöhen würde. 040
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 02/10/2026Objekt. Aber trotzdem bewegt er sich noch auf einer Ellipse. Damit ein Objekt von außerhalb Teil des Sonnensystems werden kann, muss es so lange bremsen, bis es seine Überschussgeschwindigkeit abgebaut hat. 130
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 02/10/2026Position bestimmen, um dann feststellen zu können, welche Art von Bahn am besten dazu passt. Wieso taugt die Geschwindigkeit nicht als Maß? Wenn sich ein Komet von weit außen, etwa aus der Oortschen Wolke, der Sonne nähert, kann er dabei ziemlich schnell werden – schneller als jedes menschengemachte 130
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 02/10/2026Ellipsen, auf denen sich jeder Bestandteil des Sonnensystems befindet, ist sie ein Maß dafür, wie langgezogen die Bahn ist. Bei einem Kreis liegt sie bei Null, bei der Ellipse immer unter 1, bei der Hyperbel ist sie jedoch größer als 1. Bei einem unbekannten Objekt würde man also möglichst oft die 130
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 02/10/2026kinetische Energie auf. Und die benutzt er dann, um das Sonnensystem wieder zu verlassen. Dabei ergibt sich als typische Bahnkurve eine Hyperbel. Dabei handelt es sich um einen Kegelschnitt, den schon die alten Griechen entdeckt haben. Der entscheidende Parameter ist dabei die Exzentrizität. Bei den 130
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 02/10/2026Wie lassen sich interstellare Besucher identifizieren? An der Form ihrer Bahn – der Hyperbel. Für jedes interstellare Objekt, das sich der Sonne nähert, stellt die Masse unseres Zentralgestirns eine Art Brunnen dar, in das er unausweichlich hineinrollt. Dabei baut er Geschwindigkeit und damit 132
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 01/10/2026unsere Sonde so weit abzubremsen, dass sie es auf der anderen Seite nicht mehr nach oben schafft, weil sie zu viel Bewegungsenergie an den Planeten abgegeben hat. Solche umgekehrten Swing-by-Manöver müssen auch Sonden fliegen, die sich von der Erde aus der Sonne nähern wollen, etwa BepiColombo. 020
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 01/10/2026hinein, wobei sie immer schneller und schneller wird. Dabei baut sie exakt so viel zusätzliche Geschwindigkeit auf, um auf der anderen Seite wieder die Talwand hochrollen zu können. Nichts und niemand kann daran etwas ändern – außer ein dritter Körper, der genau an der richtigen Stelle orbitiert, um 130
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 01/10/2026Stern mal richtig nähern sollten, werden sie dort nicht ankommen. Kein Stern, nicht einmal das Schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße, ist stark genug, um sie einzufangen. Wieso das? Nun, die Masse des Sterns bildet für die Sonde ein tiefes Tal, je schwerer, desto tiefer. In dieses Tal rollt sie 120
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 01/10/2026beziehungsweise Ross 248. Wobei »nähern« relativ ist – ihr Abstand zum Stern wird immer noch 1,6 respektive 1,7 Lichtjahre betragen. Das ist etwa ein Drittel der Distanz zum sonnennächsten Stern Proxima Centauri, also wirklich jottwehdeh. Doch selbst, falls sie sich in Millionen von Jahren einem 120
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 01/10/2026Wo werden Voyager 1 und 2 in ferner Zukunft ankommen? Wahrscheinlich nirgendwo. Die beiden Sonden sind zwar schon verdammt weit von der Sonne entfernt, aber immer noch quasi in unserem Vorgarten. In jeweils etwa vierzigtausend Jahren werden beide sich dem ersten Stern nähern – Gliese 445 130
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 30/09/2026»Grand Tour«. Um das zu ermöglichen, nutzte die Flugbahn den Saturn vor allem, um im richtigen Winkel auf Uranus zu zielen, und man verzichtete dabei auf einen Teil der Beschleunigung. Voyager 2 wird ihrer Schwester deshalb immer mit nur 15 km/s hinterher fliegen. 030
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 30/09/2026Saturn vorbei, wodurch die Sonde einen gewaltigen Schub aus der Planetenebene heraus erhielt, der ihr letztlich eine Geschwindigkeit von 17 km/s bescherte. Voyager 2 hingegen hatte einen längeren Weg, denn sie sollte allen Planeten des Äußeren Sonnensystems einen Besuch abstatten – die sogenannte 120
Brandon Q. Morris / Matthias Matting @brandonqmorris.bsky.social · 30/09/2026Planeten Neptun von der Erde entspricht. Wo hat Voyager 1 diesen Vorsprung aufgegabelt? Nun, Voyager 1 hatte nur zwei Ziele: Jupiter und Saturn bzw. dessen Mond Titan, der durch seine dichte Atmosphäre besonders mysteriös erschien. Um einen nahen Vorbeiflug zu erzielen, führte die Flugbahn dicht an 120