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Anke Gröner

@ankegroener.bsky.social
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Kunsthistorikerin und Provenienzforscherin. www.ankegroener.de/

PostsRepliesMedia
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 15h
Hoch die Füße, Wochenende!
1150
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 09/10/2026
www.instagram.com/meganjherbert
080
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 05/10/2026
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. #ErsteSätze
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Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 30/09/2026
Ziehe ein Buch über die Münchner Schule aus dem Regal und sehe eins meiner Lieblingswerke der Hamburger Kunsthalle auf dem Titel ❤️ de.wikipedia.org/wiki/Drei_Fr...
050
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 26/09/2026
Das hatte ich noch nicht in der Serie #ErsteSätze, dass der Buchtitel auch der erste Satz ist. Daher hier ein paar Sätze mehr. (Noch nicht durch, gefällt mir gut. Kaum männliche Figuren, gefällt mir auch gut.)
270
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 22/09/2026
Wie bei einem Buch von 1970 fast zu erwarten war: nein.
010
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 22/09/2026
Das ist ja auch schön, wenn die eigene Forschung mal mit Festivitäten in der Stadt harmoniert.
270
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 18/09/2026
Nice try, Duo.
060
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 17/09/2026
Ich wusste ja, dass wir gut sortiert sind, aber mit @tomgauld.bsky.social hatte ich in einer wissenschaftlichen Bibliothek nicht gerechnet 😅 Das kommt davon, dass ich nie bei den zeitgenössischen Künstler:innen rumhänge.
0110
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 06/09/2026
Dana Vowinckel: „Anton und Alma“, Berlin 2026. #ErsteSätze
Prolog
Das Steak Haché schmeckte so tierisch, dass Alma es bereits am ersten Tag in ihre Serviette spuckte. Anton schenkte ihr seinen Yaourt, und als er sie anlächelte, als wüsste er, wie hungrig sie war, wusste sie, dass sie in seinen Körper einfallen wollte, dass sie jede Sekunde ihres Lebens damit verbringen könnte, in ihn hineinzufallen.
120
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 05/09/2026
Kommt mir etwas fester und weniger zäh vor als handgemixt, schmeckt aber wie‘s soll. (Lese gerade „Anton und Alma“, wo Challa gebacken wurde und ich nur so Schlüsselreiz Hefegebäck muss in die Küche hab ich noch Hagelzucker.)
0120
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 04/09/2026
Ich wühle mal wieder in Zahlen zur Kunststadt München (heute im Jahr 1928) und stolpere erneut darüber, wie unfassbar viel größer Berlin war als alles andere im Deutschen Reich. (Statistisches Jahrbuch 1928, S. 107.) leopard.tu-braunschweig.de/rsc/viewer/d...
290
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 03/09/2026
So, Feierabend, muss jetzt lesen.
Dana Vowinckels „Anton und Alma“, daneben Shida Bazyars „Die Lücke“.
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Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 28/08/2026
Das ist die erste Seite aus Annett Gröschners „Schwebende Lasten“ (2025), das ich euch hiermit ans Herz lege. Wusste ich auch nicht, dass mich die Beschreibung eines Blumenstraußes zum Weinen bringen kann. #ErsteSätze
Dies ist die Geschichte der Blumenbinderin und Kranfahrerin Hanna Krause, die zwei Revolutionen, zwei Diktaturen, einen Aufstand, zwei Weltkriege und zwei Niederlagen, zwei Demo-kratien, den Kaiser und andere Führer, gute und schlechte Zeiten erlebt hat, die bis auf ein paar Monate im Berlin der frühen 193oer Jahre nie aus Magdeburg herauskam, sechs Kinder geboren hat und zwei davon nicht begraben konnte, was ihr naheging bis zum Lebensende. Die unter einer Kirche verschüttet und jeglicher Güter beraubt wurde, die ihren einbeinigen und im Alter stummen Mann Karl, der nach der Schicht im Stahlwerk in die Kneipe musste, weil er kein Flaschenbier vertrug und gerne Skat spielte, auf dem Rücken durch die Welt trug und die jede Woche sechs Haufen dreckige Wäsche vor ihren Füßen hatte. Die später, nachdem ihr Blumenladen im Knattergebirge genannten Armenviertel der Stadt längst Geschichte war, von einem Kran in der Halle eines Schwermaschinenbaubetriebes einen guten Uberblick auf die Beziehungen der Menschen unter ihr hatte und die rechtzeitig starb, bevor sie die Welt nicht mehr verstand.
3342
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 27/08/2026
Natürlich gibt es ein bisschen was zum Herrn, aber keine Monografie, wenn ich das richtig sehe. (Quelle: Datenbank Artists of the World.)
110
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 27/08/2026
Ich kenne den Kontext und das Entstehungsdatum nicht (Kirchner war Zeichner der "Fliegenden Blätter"), aber ich mag das Bild. www.lenbachhaus.de/digital/samm... de.wikipedia.org/wiki/Fliegen...
1121
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 23/08/2026
Aus dem Nachwort, S. 1079.
Aus Deutschland schrieb Beckett an seine Freunde, diese Reise sei eine Flucht, »a journey from, and not to«, eine »Reise von etwas weg und nicht zu etwas hin«. Er war geflohen vor Arbeits- und Ziellosig-keit, Einsamkeit und Krankheit sowie einem angespannten Verhältnis zu seiner verwitweten Mutter. Der junge Autor erhoffte sich Ablenkungen und Anregungen - intellektuell und poetisch.
Konkret verfolgte Beckett zwei Ziele: Malerei zu sehen und sein Deutsch zu verbessern: »wenn ich die Bilder gesehen habe und mich in die Sprache hineingewühlt habe, reise ich sicher ohne Bedauern ab.« Wie er vor Ort allerdings feststellen musste, waren beide, die Kunst wie die Sprache, vier Jahre nach der ›Machtübernahmer, durchdrungen vom Nationalsozialismus. Auch wenn sein Interesse nicht von vornherein ein politisches war, hatte er mit dieser Situation umzu-gehen. 4 Seine Aufzeichnungen wurden zwangsläufig politisch. Die Reise geriet zu einem Problem. Bereits am 5. Dezember 1936 bemerkte Beckett in charakteristischer Mehrsprachigkeit, wobei es nicht zufällig das deutsche Wort ist, das die Irritation bezeichnet beziehungsweise auslöst: »What a Schererei this trip is becoming.«
060
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 22/08/2026
Neu auf dem Lesestapel, NICHT wegen des hervorragenden Zitats auf der Rückseite. www.suhrkamp.de/buch/samuel-...
Buchrücken von Samuel Becketts German Diaries. Zitat: What a Schererei this trip is becoming.
2131
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 19/08/2026
Ja, okay, Duo, aber kannst mir nicht etstmal beibringen, wie ich in Paris fünf Gänge und einen guten Wein bestelle?
0150
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 14/08/2026
Und weil ich schon um 6 angefangen habe zu arbeiten, weil das Büro noch leer und kühl war, habe ich jetzt Feierabend und Wochenende und kann endlich das Buch von @standseilbahn.bsky.social anfangen, das heute bei meiner Buchhandlung eintraf. Ihr entschuldigt mich.
0131
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 10/08/2026
Wie es der Zufall will, liegt hier gerade was von ihm auf meinem Schreibtisch. Die letzten beiden Absätze reichen. (Die Kunst der deutschen Kaiserzeit, Leipzig 1943.)
120
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 25/07/2026
This is fine.
180
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 25/07/2026
Erich Loest sorgt dafür, dass ich Karl May lesen möchte 😳 Zitat aus: Erich Loest: „Swallow, mein wackerer Mustang. Karl-May-Roman“, Hamburg 1980, S. 87. Der Titel stammt aus „Old Firehand“ (1875), vgl. projekt-gutenberg.org/authors/karl...
Pauline Münchmeyer studiert die Menükarte. Über Emma Allesteins Kochbuch redet sie, das sie sich jüngst zugelegt hat, eine Fundgrube für jedes bürgerliche Haus.
Mit dem Knie stößt sie ihre Schwester an, damit auch sie etwas zur Unterhaltung beitrage. Ochsenschwanzsuppe wird serviert, Münchmeyer beugt sich über den Teller und pustet. Ohne Widerhall bleibt Minnas halblauter Hinweis, auch Kerbelsuppe sei etwas Feines. May schabt Seezungenfleisch von Gräten und denkt: Daheim könnte ich an diesem Abend fünf Seiten schreiben: Ein Stück Büffelfleisch wird über züngelndem Feuer gebraten, in der Ferne heulen Schakale. Ein Tal wie das Tal Kulbub. Ragende Zypressen. Ellen. Er hat noch nie Hasenrücken gegessen und verrät es nicht. Er stellt sich die Reiterin im „Old Firehand" vor, Ellen, sieht sich mit ihr an einem Feuer, ein Hase schmort in rußgeschwärzter Pfanne. Das beste Stück für Sie, Miss! Ein Gedankenexperiment: Er malt sich aus, er träte mit Ellen in diesen Saal, er im Wildwestaufzug, sie in Stiefeln, peit-schenknallend.
060
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 19/07/2026
Ich habe gerade sehr viel (melancholischen, nachdenklichen, frustrierten) Spaß mit diesem Buch und seinen vielen Fußnoten.
Annett Gröschner / Peggy Mädler /
Wenke Seemann
Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen StaatJetzt wird der Begriff Völkerfreundschaft doch tatsächlich wieder aus der Konsum-Tüte herausgeholt und wie eine ostdeutsche Madeleine in Tee getunkt und verkostet, wo gibts denn sowas, dabei sollte uns der Ort doch jegliche Sentimentalitäten austreiben. 
Fußnote: Madeleine = Proust = Keks in Tee ditschen = Auslöser von Erinnerungen, siehe auch Kapitel 7.
Seite 134Fußnote 1 im Buch:
Wir lieben Fußnoten, schon deshalb, weil das Land, in dem wir aufgewachsen sind, laut Stefan Heym »eine Fußnote in der Geschichte« gewesen ist.
6999
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 16/07/2026
Mal wieder auf die bayerische Verfassung geschworen und einen Vertrag unterschrieben. gepris.dfg.de/project/5523... (Wenn Sie sich die zitatanzeigenden Anführungszeichen im ersten Satz (Link) bitte dazudenken würden? Danke.)
3291
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 07/07/2026
Heute war mein letzter Arbeitstag in Passau. Ich habe mein zweijähriges Provenienzforschungsprojekt mit einem kleinen Abschlussbericht beendet (340 Seiten, ähem). Zum Abschied eins meiner 800 Himmelbilder (Oktober 2025) von der Veste Oberhaus über die Donau.
1550
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 27/06/2026
Happy Pride vom Balkon! Weiter von meiner Wohnung weg schaffe ich es heute nicht. #prideweek #csdmünchen 🏳️‍🌈🏳️‍⚧️
Inter-Inclusive Pride Flag an einem Sonnenschirm.
1340
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 25/06/2026
Wobei der CSD am Samstag bei mir/uns vermutlich auch eher kurz oder ganz ausfallen wird, weil ÄCHZ.
000
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 05/06/2026
Die Ausstellung ging bis auf die Dachterrasse vom Museum Ludwig. Kann man nicht meckern.
2191
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 30/05/2026
Das Lesebändchen ist da, wo ich vor zwei Stunden angefangen habe. Das las sich viel zu schnell weg! (Schönes Buch, wie zu erwarten.)
080
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 28/05/2026
Meike Winnemuth: „Eine Seite noch. Warum Lesen uns so glücklich macht“, München 2026, S. 26.
Aber wenn ich es recht bedenke, führt vielleicht jedes Buch auf die eine oder andere Weise immer wieder zur selben Hauptfigur zurück: zu derjenigen, die es lesend in der Hand hält. Jedes Buch löst einen Vergleichsreflex aus: Ich auch. Ich nicht. Ich ganz anders, ich so ähnlich. »Jeder Leser ist, wenn er liest, ein Leser nur seiner selbst«, schreibt Marcel Proust in seinem Essay »Tage des Lesens«.
2152
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 25/05/2026
(S. 297)
Ich wußte noch immer nicht, was für ein Buch ich schreiben würde. Und vielleicht schrieb ich mein Leben lang an dem gleichen Buch und würde nie damit fertig wer-den! Es mußte reifen in mir. Und heute, während ich darüber sinne, denke ich an die beiden wunderbaren Bücher von Primo Levi: »Ist das ein Mensch?« und »Atempause« und an seine prophetischen Worte: »Da merken wir zum erstenmal, daß unsere Sprache keine Worte hat, diese Schmach zu äußern, dies Vernichten eines Menschen.« Dann, etwas weiter: »Und werden wir reden, so wird man uns nicht anhören, und wird man uns anhören, wird man uns nicht verstehen!«
182
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 24/05/2026
Salzburg, kurz nach Kriegsende 1945. Aus: Fred Wander: „Das gute Leben oder Von der Fröhlichkeit im Schrecken. Erinnerungen“, Göttingen 2006.
Ich betrachtete die Leute auf eine mir selbst noch unbekannte Weise. In der Getreidegasse, wo sich das Geschäftsleben gerade wieder erholte, beobachtete ich ein hübsches Mädchen, das in einem Schaufenster Trachtenkleider arrangierte, und wie sie in dieser Tätigkeit von jungen Männern unterbrochen wurde, die ihr im Vorbeigehen Zeichen machten, etwas zuriefen und unbefangen lachten. Das alles gab es noch. Aber es war von mir getrennt wie durch eine gläserne Wand. Stundenlang konnte ich neugierig zusehen, wie sie redeten, gestikulierten, scherzten. Aber ich sah noch die Leichenhaufen zwischen den Baracken von Bu-chenwald. Am Salzachufer drückten und küßten sich die Liebespaare - aber ich hörte noch die Sterbenden in der nächtlichen Baracke stöhnen: »Wasser! Wasser! « Im Mira-bellgarten hörte ich die Bienen summen über den Rosen-stöcken, und neben mir auf der Bank gab eine junge Mutter ihrem Kind die Brust, drückte es, herzte es. Und ich sah die Kinder von Buchenwald wie Ratten ausschwärmen, aufder verzweifelten Suche nach einer Kartoftel oder einem Stück Brot.
Österreich war von den Besatzungsmächten in vier Zonen geteilt, in Salzburg und Oberösterreich waren die Amerikaner. Es gab noch keine Nachrichtenblätter, aber an den Amtshäusern hatten die Amerikaner Wandzeitungen angebracht, die recht gut über Weltereignisse und das Ende des Hitlerreiches informierten. Es gab dort auch einen Glaskasten mit Fotos aus den Konzentrationslagern. Man sah die ausgemergelten, vom Tod gezeichneten Gestalten hinter dem Stacheldraht, und überall lagen nackte Leichen herum. Ich ging hin, um zu sehen, wie sich die Bürger von Salzburg verhielten. Die meisten schwiegen, ohne eine Miene zu verziehen. Nur sehr wenige zeigten Betroffenheit.
Vielleicht war es peinlich oder sogar verräterisch, ein Gefühl zu zeigen? Viel öfter hörte man abfällige Bemerkungen, auch Empörung, über das, was man ihnen hier zumutete.
»Das ist nicht wahr!« sagten die Leute. Ich beobachtete einige junge Mädchen, die sich über die Bilder erbosten: »Das sind gemeine Lügen! Alles Propaganda von den Amis oder den Russen! Wer weiß, wo sie diese Fotos gemacht haben!« Der Haß in ihren Augen. Ich hatte es vergessen. Es war der uralte Haß, der die Herzen sehr vieler Menschen ver-giftete. Der Haß, der meine Kindheit begleitet hatte. Ich war wieder da, war im Land des Hasses! - Der Tod von Hitler und Goebbels, das Ende des Vernichtungswahns, die Kapitulation der Deutschen, der Einmarsch der Aller-ten, auch die Veränderungen im Straßenbild - nirgends mehr eine Hakenkreuzfahne, nirgends mehr eine Naziuni-form -, hatte das alles nichts bewirkt?
An eine aus wenigen Zeilen bestehende Nachricht auf der Wandzeitung erinnere ich mich genau: In den letzten Kriegstagen waren zwei feindliche Kampfflieger einander über der Sahara begegnet, ein Deutscher und ein Englan-
104der. Sie schossen sich gegenseitig ab. Elf Tage später wurden die beiden jungen Piloten, die mit dem Fallschirm abgesprungen waren, bewußtlos am Rande einer Oase gefun-den. Was war geschehen? Einer von ihnen hatte sich bei der Landung auf dem Boden den Fuß verletzt. Der andere hatte ihn auf seinem Rücken durch die Wüste geschleppt und gerettet!
Die Geschichte eines Wunders? Sie erinnert mich an eine uralte jüdische Legende: Der Rabbi fragt seine Schü-ler, wann man erkennt, daß die Nacht endet und der Tag beginnt? Die Schüler antworten - vielleicht in dem Augen-blick, wenn man im Morgengrauen einen Esel von einem Kalb unterscheiden kann? Nein, sagt der Rabbi. So lange, bis wir erkennen, daß die anderen Menschen unsere Brüder und Schwestern sind, so lange währt die Nacht!
2191
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 16/05/2026
Passau hat gute Weinbars. (Kauz.)
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Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 10/05/2026
Wir sind im Jahr 1929. Aus: Konstantin Richter, „Dreihundert Männer. Aufstieg und Fall der Deutschland AG“, Berlin 2025.
Die Verantwortung für die Krise suchten die Unternehmer nicht bei sich, sondern in der Politik. Sie führten den wirtschaftlichen Zusammenbruch auf die Sozialausgaben der Weimarer Regierung zurück, auf den Einfluss der Gewerkschaften, auf die hohen Löhne und auf den Kapitalmangel, und sie meinten, die Regierung müsse lediglich Steuern senken, Arbeitnehmerrechte einschränken und Bürokratie abbauen, um die Wende herbeizuführen - eine Interpretation, die deutlich zu kurz griff.
267
715360
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 11/04/2026
Quelle:
000
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 11/04/2026
Französisch, du sympathische Sprache!
130
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 10/04/2026
Eventuell Paywall: www.sueddeutsche.de/magazin/esse...
041
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 03/04/2026
Ich lese sehr langsam, weil ich jedes vierte Wort nachschlagen muss, bin aber bisher sehr amüsiert.
140
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 28/03/2026
Sebastian Haffner: „Die sieben Todsünden des deutschen Reiches im Ersten Weltkrieg“ (1964), zitiert bei: Ilko-Sascha Kowalczuk: „Walter Ulbricht. Deutscher Kommunist und Diktator“, Berlin 2025, BPB-Sonderausgabe, Bd. 2, S. 615.
050
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 23/03/2026
Die Stadt Passau gibt halbjährlich das Magazin „Gestern, heute, morgen“ heraus. In der neuesten Ausgabe geht es auch um mein Forschungsprojekt am Oberhausmuseum sowie unsere Plakataktion in der Fußgängerzone „Gehört das Ihnen?“. Download unter www.passau.de/rathaus-buer...
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Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 15/03/2026
„She chose September, the most excellent month, to make her move.“ Arundhati Roy: „Mother Mary Comes To Me“ (2025). #ErsteSätze (Noch nie was von Roy gelesen, Buch wegen Titel und Cover gekauft und weil ich gerne (Auto-)Biografien lese. Nach 40 Seiten „The God of Small Things“ bestellt.)
Titel des im Skeet genannten Buchs. Eine junge Roy, rauchend, in Schwarzweiß.
3160
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 13/03/2026
Hier zwei größere Bilder.
Vratislav Nechleba: Schriftstellerin Johanna Tauber (1922). Halbporträt einer Frau in roter Bluse mit weißem Spitzenkragen. Sie trägt einen dunklen Überwurf über dem linken Arm, beide Hände stecken in Handschuhen. In der rechten Hand hält sie eine Nelke.Georges Kars: Hommage à Madame Tauber (1924). Buntstiftzeichnung einer Frau, die vermutlich in einem Sessel sitzt und entspannt die Beine von sich streckt. Über ihnen liegt eine karierte Decke.
041
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 19/02/2026
Diesen guten Absatz habe ich nicht mehr untergebracht:
The iterative process of confusion, endurance, and incremental understanding is what literature professors teach when they assign whole books. This march toward understanding doesn’t have a great name other than reading. We need to help students grow into the difficulty of reading. The best way to do that is not to “meet them where they are,” a bromide that has become doctrine for higher education. We have to do as Whitman says instead: Stop somewhere ahead and wait for them to catch up.
060
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 07/02/2026
„Es geht ihm schon lange nicht mehr gut. Die Spuren des körperlichen Verfalls sind unübersehbar. Der Alkohol hat ihn zerstört.“ Wilhelm von Sternburg: „Joseph Roth. Eine Biographie“ (2009). #ErsteSätze
Titelbild Sternburg-Biografie.
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Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 06/02/2026
Danke, Dath. (Aus: www.faz.net/aktuell/feui...)
Ausschnitt aus der FAZ: „Es geht nicht darum, jede schlichte Herzensregung als Kitsch zu denunzieren. Die dumme Lagerbildung, die bei manchen Jeremiaden aus der Buchbranche unsere lesbare Welt nach Liebesromanen für Frauen und Sachbüchern für Männer sortieren will und das geringere Ansehen Letzterer beklagt, ist nichts
Nachahmenswertes, sondern bloß der neueste geschlechtercodierte Abhub des uralten Müllhaufens idiotischer Verstand-versus-Gefühl-Dichotomien.
0255
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 01/02/2026
„Ich liege im Schlafzimmer in der Kommode. Zwischen den Socken. Ich bin glatt und mittelklein und kalt. Ist so bei Gegenständen, die töten.“ Mareike Fallwickl: „Und alle so still“ (2024). #ErsteSätze
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Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 31/01/2026
010
Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 31/01/2026
„In the morning, the one who is mostly enlightened comes in. There are stages and she is in the second to last, she thinks. This stage can be described only by a Japanese word. »Bucket of black paint«, it means.“ Jenny Offill: „Weather“ (2020). #ErsteSätze
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Anke Gröner @ankegroener.bsky.social · 17/01/2026
Ich bin jetzt auf Seite 459. Ächz. Dauert noch ein bisschen, das Büchlein. (Das zweite Lesezeichen steckt bei den Fußnoten des ersten Bands.)
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