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Andreas Hövermann

@andreashoev.bsky.social
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Sociologist & SocPsychologist @boeckler-stiftung.bsky.social & @WSIinstitut.bsky.social -- Work and Democracy -- resarch on Transformation, Prejudice, Anomie & Right-Wing Populism/Extremism andreas-hoevermann.com

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Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 08/10/2026
62% positionieren sich eher für "hohe Steuern und umfangreiche Sozialleistungen" vs. 24% für "niedrige Steuern und geringe Sozialleistungen".
62% positionieren sich eher für "hohe Steuern und umfangreiche Sozialleistungen" vs. 24% für "niedrige Steuern und geringe Sozialleistungen". 14% "weiß nicht"
1113
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 08/10/2026
Nur 18% denken zum Thema Sozialversicherungen, dass die Bundesregierung mit ihren Reformen einen wichtigen Beitrag zur Lösung der Probleme leisten. Dies wird unter Anhängern aller größeren Parteien mehrheitlich verneint - auch unter Unions-Anhängern.
Sozialversicherungen: Wird die Bundesregierung mit ihren Reformen einen wichtigen Beitrag zur Lösung der Probleme leisten?

ja: 18%
nein 77%

Nein, unter Anhänger*innen der 
Union 52%
AfD 95%
SPD 67%
Grüne 73%
Linke 90%
FDP 79%
171
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 08/10/2026
Laut neuem Politbarometer sagen nur 12%, dass die Belastungen der Reformen der Bundesregierung gerecht verteilt sind (80% verneinen dies). 30% finden, dass die Reformen der Bundesregierung in die richtige Richtung gehen. Lediglich unter Anhängern der Union gibt es hier eine Mehrheit, die zustimmt.
"Gehen die Reformen der Bundesregierung in die richtige Richtung?"
30% ja
59% nein

Ja, unter Anhängern der...
CDU 66%
AfD 6%
SPD 38%
Grüne 38%
Linke 6%
FDP 43%
1124
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 20/09/2026
aus gegebenem Anlass:
Schlechteste Ergebnisse der CDU bei Landtagswahlen: 4,9% MV 2026
1174
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 18/09/2026
Im Vergleich dazu, wie in M-V zur Bundestagswahl 2025 gewählt wurde (s. verlinkter Post) bedeutet die gestrige ZDF-Politbarometer-Projektion für die anstehende Landtagswahl: SPD: +25%pkte AfD: +1%pkt CDU: -12%pkte Linke: -3%pkte Grüne +/-0 BSW: -6,6%pkte (von 10,6%)
ZDF-Politbarometer (17.9.) zur Landtagswahl in MV:
SPD 37%
AfD 36%
CDU 6%
Linke 9%
Grüne 5%
BSW 4%
Andere 3%
1155
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 18/08/2026
Entgegen langj. Trend gingen Parteimitgliedschaftszahlen zuletzt nicht weiter zurück, sondern stiegen an (´25: +8,2%). Anstiege v.a. bei Grünen, AfD & DIE LINKE. Bei LINKEN stießen allein ´25 fast so viele hinzu wie die AfD insgesamt Mitglieder hat. Und zwar v.a. im Westen, unter Frauen & Jüngeren.
Mitgliederentwicklung zwischen 2010 und 2025: Rückgänge bei CDU, CSU und SPD; deutliche Anstiege bei Grünen, LINKE, AfD; Quelle: @zeit.de; https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-08/parteimiglieder-wachstum-schrumpfen-krise-linke-afd-spd?freebie=4a925b86
11810
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 08/07/2026
Die Verunsicherung wirkt sich auch auf die pol. Stimmung aus: Von den Befragten, die ihre Kaufkraft als geschmälert empfanden, waren fast 80% unzufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung, 35% hatten überhaupt kein Vertrauen in diese Institution - beides deutlich überdurchschnittliche Werte. 4/
Wahrgenommene Einkommensentwicklung und Zufriedenheit mit  
der Bundesregierung Wahrgenommene Einkommensentwicklung und Vertrauen in die Bundesregierung
120
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 08/07/2026
Ein Grund für die Diskrepanz könnte laut der Autoren sein, dass sich insbesondere Güter des täglichen Bedarfs verteuert haben. Die Folge sind Sorgen hinsichtlich der künftigen Entwicklung der Lebenshaltungskosten und Zurückhaltung beim Konsum. 3/
Wahrgenommene Einkommensentwicklung und Sorgen um Entwicklung 
der Lebenshaltungskosten Sorgen um Entwicklung der Lebenshaltungskosten und geplante Änderungen im Konsumverhalten Sorgen um Entwicklung der Lebenshaltungskosten und geplante Änderungen im Konsumverhalten
120
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 08/07/2026
Konkret sagen nur 11%, ihre Kaufkraft sei höher als vor den Inflationsschocks, die durch die Corona-Pandemie und den russischen Überfall auf die Ukraine ausgelöst worden waren. Hingegen haben 59% der Bürgerinnen und Bürger den Eindruck, dass sie sich heute weniger leisten können als vor 5 Jahren. 2/
Abbildung zu wahrgenommener Entwicklung der verfügbaren Realeinkommen seit 2020: "Umfrageergebnisse deuten darauf hin, dass viele Menschen in Deutschland die Erholung der verfügbaren Realeinkommen seit 2023 zumindest nicht vollständig wahrgenommen haben. In der Umfrage wurden die Teilnehmenden gefragt, ob sich ihr Haushalt heute mehr, etwa gleich viel oder weniger leisten kann als noch vor fünf Jahren. Dabei gaben nur rund 11 Prozent der 
Befragten an, sich heute mehr leisten zu können als vor fünf Jahren (siehe Abbildung 2). Dagegen waren knapp 60 Prozent der Meinung, dass ihr Haushalt real schlechter gestellt sei. Weitere rund 30 Prozent sahen keine wesentliche Veränderung ihres verfügbaren Realeinkommens.
120
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 18/05/2026
Stark auch: Direkt nach der Halbzeitpause (und den Traineransprachen) war #Arminia besonders erfolgreich. In der Tabelle von der Halbzeit bis Minute 60 liegen sie auf Rang 3.
Tabelle der 2. Bundesliga von der Halbzeit bis Minute 60: Paderborn vor Darmstadt und Arminia Bielefeld.
010
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 18/05/2026
Und laut Marktwert vs. Endplatzierungs-Verhältnis hat #Arminia klar überperformt und rangiert auf dem geteilten 3. Rang.
Tabelle zeigt das Verhältnis des Marktwerts zur Endplatzierung. Elversberg hat 10 Plätze über ihrem Marktwert abgeschlossen, Arminia Bielefeld 5. Fortuna Düsseldorf hat 9 Plätze unter ihrer Marktwert-Platzierung abgeschlossen.
2234
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 05/05/2026
Wer hat protestiert? - progr. soz. Milieus: Wählende von SPD, Grüne, LINKE - mehr Frauen - höhere Schulabschlüsse - Mitgl. zivilges. Organisat. - keine Ost-West-Differenzen - die, die AfD als Bedrohung der Demokratie sehen + sich wg. Remigrationsplänen sorgen - aber nicht häufiger Nicht-Deutsche 4/
Modellübersicht, average marginal effects für Protestteilnahme
150
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 05/05/2026
War eine besonders starke AfD vor Ort eher ein demobilisierender oder mobilisierender Faktor? - eher ein demobilisierender Faktor: es wurde häufiger und mit mehr Teilnehmenden dort protestiert, wo eher wenige AfD und eher Viele SPD, Grüne, Linke wählen. 3/
Regressionsbefunde (Protestteilnehmende & Anzahl an Protesten)
131
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 05/05/2026
Wo wurde protestiert? - wo die Bevölkerungszahl und -dichte hoch ist, - wo die Bevölkerung eher jung ist, - eher im Osten als im Westen, - wo die Distanz zu ÖPNV geringer ist. nicht unbedingt da, wo... - ein besonders hoher Migrationsanteil in der Bevölkerung vorliegt (kein Effekt). 2/
Regressionsbefunde (Protestteilnehmende und Anzahl Proteste)
120
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 28/04/2026
ifo zu Bildungschancen: Bei Kindern von Eltern ohne Abitur, mit HH-einkommen von <2.750€ netto liegt die Wahrscheinlichkeit, auf ein Gymnasium zu gehen, bei 16,9%. Bei rund 80% liegt sie, wenn beide Eltern Abitur haben, sie ihr Kind gemeinsam erziehen und zusammen >6.000€ netto zur Verfügung haben.
Gymnasialbesuch nach familiärem Hintergrund Gymnasialbesuch nach familiärem Hintergrund
3269
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 27/04/2026
Umfrage von infratest dimap für die ARD-Aktion "Deine Meinung zählt!", bei der im April bundesweit 2.084 Menschen aus der deutschsprachigen Bevölkerung ab 16 Jahren befragt wurden (per Telefon/Online). Link zum tagesschau-Beitrag dazu: www.tagesschau.de/inland/deine... 8/
Beschreibung der Untersuchungsanlage: 
Grundgesamtheit: Deutschsprachige Bevölkerung in Deutschland ab 16 Jahren
Erhebungsmethode: Zufallsbasierte Telefon- (davon 60 Prozent Festnetz, 40 Prozent Mobilfunk) und Online-Befragung
Erhebungszeitraum: 07. bis 14. April 2026
Fallzahl: 2.084 Befragte (1.241 Telefoninterviews und 843 Online-Interviews)
Gewichtung: nach soziodemographischen Merkmalen und Rückerinnerung Wahlverhalten
Schwankungsbreite: 2 Prozentpunkte bei einem Anteilswert von 50 Prozent
Durchführendes Institut: infratest dimap
Fehlende Werte zu 100 Prozent: Weiß nicht / keine Angabe
040
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 27/04/2026
Die Umfrage zeigt allerdings auch, dass zwei Drittel fordern, dass Migranten nur noch dann Sozialleistungen in Deutschland erhalten sollten, wenn sie hier längere Zeit gearbeitet haben. Vor allem Menschen über 60 Jahren sind dieser Meinung. 7/
"Migranten sollten nur noch dann Sozialleistungen in Deutschland bekommen, wenn sie hier längere Zeit gearbeitet haben.“ Zustimmung 66%, Ablehnung 26%
220
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 27/04/2026
Einschnitte in der aktuellen Situation finden nur Minderheiten richtig - etwa in der Arbeitslosenversicherung (33%), Krankenversicherung (18%), Rentenversicherung (16%) oder der Pflegeversicherung (13%). Eine Mehrheit stimmt für "in keiner davon". 5/
"In der aktuellen Situation wären Einschnitte richtig in der …"
Arbeitslosenversicherung (33%), Krankenversicherung (18%), Rentenversicherung (16%) oder der Pflegeversicherung (13%). Eine Mehrheit (52%) stimmt für "in keiner davon".
274
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 27/04/2026
Nur weniger als eine von drei Personen denkt, dass "wir endlich wieder mehr arbeiten müssen, um unseren Wohlstand in Deutschland zu sichern". Bei unter 70-Jährigen ist es sogar nur rund eine von vier Personen. 4/
"Wir müssen endlich wieder mehr arbeiten, um unseren Wohlstand in Deutschland zu sichern." Zustimmung unter allen: 32%, bei <70J: 27%, bei >70J: 49%
131
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 27/04/2026
Befürwortet (61 %) wird zudem eine Anhebung der Steuer auf hohe Erbschaften. Auch hier ist einzig die Wählerschaft der AfD mehrheitlich dagegen. 3/
Anhebung der Erbschaftssteuer auf hohe Erbschaften (nach Parteisympathie): richtig 88% GRÜNE, 85% LINKE, 78% SPD, Union 64%, AfD 33%
151
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 27/04/2026
Anklang finden Instrumente, mit denen Wohlstand teils umverteilt würde, wie beispielsweise eine Rückkehr zur Vermögenssteuer, die seit 1997 nicht mehr erhoben wird: 64% fänden sie richtig. Mehrheiten dafür finden sich unter allen Wählerschaften demokratischer Parteien. 2/
Einführung einer Vermögenssteuer (nach Parteisympathie): richtig 88% LINKE, 87% GRÜNE, 84% SPD, 62% Union, 42% AfD
141
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 27/04/2026
Eine weitere Umfrage (infratest dimap), die zeigt, dass eine große Mehrheit in Deutschland den Wohlstand für ungerecht verteilt hält. Nur 15% halten den Status quo für gerecht. Das Gefühl der Ungerechtigkeit zieht sich durch alle Alters- und Einkommensgruppen und Bundesländer. 1/🧵
Wohlstandsverteilung in Deutschland: 15% gerecht, 81% ungerechtWohlstandsverteilung in Deutschland (nach Region): ungerecht 90% in Berlin/Brandenburg, Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen
2166
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 23/04/2026
IMK-Befragung zeigt, dass sich Menschen in 🇩🇪 in praktisch allen Bereichen Ausweitung öff. Investitionen wünschen - auch wenn dafür neue Kredite nötig sind. Unterschiede nach Parteipräferenz sind aber vorhanden und v.a. beim Klima-/Umweltschutz erheblich (z.B. zwischen Grünen- & AfD-Anhängerschaft).
Investitionswünsche nach Parteipräferenz, Thema Klima- und Umweltschutz
082
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 08/03/2026
92% der AfD-Wählenden in BaWü finden, dass die AfD als Partei nicht rechtsextrem ist. Nur 4% von ihnen denken, dass die AfD Demokratie und Rechtsstaat gefährdet. Nicht mals jede*r 3. von ihnen ärgert es, "wenn AfD-Politiker Angehörige von Parteifreunden in ihrem Büro beschäftigen."
Ansichten der AfD-Wählenden über ihre Partei
24619
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 12/02/2026
Einige. Grundgesamtheit der Umfrage sind die Wahlberechtigten in Deutschland. Im verlinkten Artikel sind auch Verteilungen nach Altersgruppen genannt.
010
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 12/02/2026
Guter Punkt. Offenbar wurde in Ost und West befragt. Viele in Ostdeutschland wurden also über "Leben in der Bundesrepublik der 1980er Jahre" gefragt, das sie so nie erlebt haben. (Gilt aber auch generell für jüngere Befragte, die auch dazu befragt wurden.)
140
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 12/02/2026
Umfrage dazu, wer sich in die 80er-Jahre zurücksehnt: Unter AfD-Anhänger*innen sind es 68%, nur 7% von ihnen fanden es damals schlechter. Bei Anhänger*innen der Linken und der Grünen sind es nur etwa ein Drittel, das sich in die 1980er zurücksehnt. 1/
"Politisch rechts orientierte Menschen sehnen sich eher in die 1980er zurück: Unter AfD-Anhängern sind es 68 Prozent, nur 7 Prozent von ihnen fanden es damals schlechter. Anhänger der Union sagen zu 55 Prozent, das Leben in der BRD der 1980er-Jahre sei besser gewesen, bei SPD-Wählern sind es 47 Prozent. Anhänger der Linken und der Grünen hingegen sind deutlich weniger nostalgisch. Nur etwa ein Drittel von ihnen sehnt sich in die 1980er zurück."
3143
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 19/11/2025
Stark ausgeprägt dann auch der Gender Gap bei thematischen Positionen junger Menschen bei der Bundestagswahl´25, v.a. bezüglich Gleichstellungsmaßnahmen, Klimaschutzpriorisierung oder der Links-Rechts-Skala: "Insgesamt sehen wir somit deutlich progressivere Positionen bei Frauen als bei Männern." 4/
Thematische Positionen junger Menschen nach Geschlecht, Alter, 
Wohnkontext und formaler Bildung bei der Bundestagswahl 2025
170
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 19/11/2025
Bemerkenswert: die Verteilungen nach Geschlecht & form. Bildung. Während die AfD zur EU-Wahl´24 noch überall dominierte, war dies zur Bundestagswahl´25 v.a. bei Männern (ohne Abitur) der Fall, während unter Frauen mit Abitur die Linke als besonders präsent (+besonders positiv) wahrgenommen wurde. 3/
Parteipolitische Wahrnehmungen politischer Social-Media-Inhalte bei 
der Europawahl 2024 und der Bundestagswahl 2025 im Vergleich 
nach Geschlecht und formaler Bildung
130
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 19/11/2025
Bei der Europawahl ´24 dominierte bei der parteipol. Wahrnehmung von Social-Media-Inhalten noch klar die AfD. Zur Bundestagswahl ´25 liegen AfD & LINKE sehr nah beieinander. Wenn man anstelle der Häufigkeit danach fragt, welche Partei besonders positiv auftaucht, liegt die LINKE sogar klar vorne. 2/
Parteipolitische Wahrnehmungen politischer Social-Media-Inhalte bei 
der Europawahl 2024 und der Bundestagswahl 2025 im Vergleich
130
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 06/11/2025
Ost-West-Differenzen (bspw. beim Anteil der Befragten mit rechtsextremen Weltbild) erscheinen eher gering und nehmen eher ab. Im Osten aber verbreitetere Zustimmung zu „die AfD ist eine Partei wie jede andere auch.“ 9/
Zustimmung zu den Dimensionen rechtsextremer Einstellungen 
in Ost- und Westdeutschland 2024/25 (Angaben in gültigen Prozent)
1311
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 06/11/2025
Demokratiezufriedenheit geht deutlich zurück, Demokratiemisstrauen steigt - Zudem knapp 1/4 mit illiberalen Demokratievorstellungen (schwache Minderheitenrechte & uneingeschr. Mehrheitsentscheidungen). Unter ihnen ist rechtsextremes Weltbild überdurchschnittlich verbreitet (12%). 8/
Wahrgenommene Funktionsfähigkeit der dt. Demokratie im Zeitvergleich
1322
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 06/11/2025
Beunruhigende Entwicklungen unter den jüngsten Befragten: 18-34-Jährige überdurchschnittlich häufig mit rechtsextremem Weltbild - hohe Werte v.a. bei Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus. "Ältere sind weniger rechtsextrem als 2014, Jüngere sind deutlich rechtsextremer als 2014". 7/
Zustimmung zu Dimensionen rechtsextremer Einstellungen nach Altersgruppen
1378
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 06/11/2025
Aber: Schaut man auf den Anteil, der alle erfragten rechtsextremen Aussagen explizit ablehnt, so liegt der Anteil hier auf einem Tiefstand. 6/
Prozent Befragte, die alle Aussagen ablehnen
1342
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 06/11/2025
Bei der Selbstverortung ordnen sich mit 57% wieder etwas mehr Befragte als noch ´22/23 der pol. Mitte zu. Gleichzeitig sinkt der Anteil, der sich pol. eher links und links einordnet und es steigt der Anteil, der sich pol. rechts einordnet. Letztere besonders häufig mit rechtsextr. Weltbild. 5/
Politische Selbstverortung im ZeitverlaufZustimmung zu den Dimensionen rechtsextremer Einstellungen 
nach politischer Selbstverortung 2024/25 (Angaben in gültigen Prozent)
1344
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 06/11/2025
Auch die Gewaltbilligung geht im Vergleich zu ´22/23 in der Mitte wieder etwas zurück; liegt aber höher als noch ´20/21. 4/
Zustimmung zur Billigung politischer Gewalt 
im Zeitvergleich 2020–2025 (Angaben in gültigen Prozent)
1332
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 06/11/2025
Zustimmung zu rechtsextremen Einstellungen im Vergleich zu ´22/23 rückläufig. Teilten damals noch 8,3% ein rechtsextremes Weltbild, so liegt der Anteil nun bei 3,3%. Dieser Wert liegt aber wiederum über allen vor ´22/23 gemessenen Werten. Zudem: weiterhin großer Graubereich (~21%). 2/
Entwicklung rechtsextremer Einstellungen in Deutschland von 2014 bis 2025
3335
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 06/11/2025
Gerade wurde die neue Mitte-Studie vorgestellt, die den Titel „die angespannte Mitte“ trägt und Einstellungen in der Bevölkerung seit 2014 fortschreibt. Die Kernbefunde aus der Pressekonferenz kurz zusammengefasst: 1/🧵
Titelbild der Studie: Die angespannte Mitte - rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland 2024/25
513274
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 09/09/2025
Dies legen auch Erfahrungen der Beschäftigten nahe, die bereits jetzt >10h arbeiten: Bei 48% von ihnen muss Partner*in am Abend bei Hausarbeit/Kinderbetreuung für sie einspringen. Da Männer derzeit doppelt so häufig wie Frauen Arbeitstage von >10h haben, wären v.a. Frauen negativ betroffen. 6/
"48 Prozent der Beschäftigten, die bereits mehr als zehn Stunden an einzelnen Tagen in der Woche arbeiten, geben an, dass ihre Partnerin bzw. ihr Partner häufig bzw. gelegentlich bei Hausarbeiten oder bei der Kinderbetreuung am Abend für sie einspringen musste. Das sind 17 Prozentpunkte mehr als bei der Gruppe derjenigen, die nicht über zehn Stunden an einzelnen Tagen arbeitet. Männer arbeiten doppelt so häufig wie Frauen an einzelnen Tagen über zehn Stunden, folglich befinden sich Frauen häufiger als Männer in der Situation, bei der Kinderbetreuung und Hausarbeit für ihren Partner einspringen zu müssen."
130
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 09/09/2025
Aufhebung der tägl. Arbeitszeitgrenze könnte zudem Geschlechterungleichheiten verschärfen. Insbesondere Frauen befürchten dann Verschlechterung der Work-Life-Balance. Ein wesentlicher Grund dürfte darin liegen, dass Frauen neben ihrer Erwerbstätigkeit deutlich häufiger unbezahlte Arbeit leisten. 5/
"Frauen sehen die negativen Folgen verlängerter Arbeitszeiten für ihr Familien- und Privatleben deutlich häufiger als Männer. 77 Prozent
der Frauen befürchten, dass sich die Fähigkeit, nach Feierabend abzuschalten und sich zu erholen, aufgrund von Arbeitstagen über zehn Stunden verschlechtert. 80 Prozent der Frauen erwarten Probleme, familiäre oder private Verpflichtungen zu erfüllen, und 79 Prozent, an familiären oder privaten Aktivitäten bzw. Ereignissen teilzunehmen. Knapp 77 Prozent der Frauen schätzen ein, dass sich die Möglichkeit der Alltagsgestaltung verschlechtern wird, wenn die tägliche Arbeitszeit über zehn Stunden liegt. Diese Anteile 
sind bei Männern um acht bis zehn Prozentpunkte geringer (siehe Abb. daneben)
130
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 09/09/2025
Aufhebung der tägl. Arbeitszeitgrenze würde zu höherer Belastung der Beschäftigten führen. Mehrheit der Erwerbstätigen befürchtet, dass sich ihre Möglichkeiten, nach Feierabend abzuschalten und private/familiäre Verpflichtungen wahrzunehmen, durch Verlängerung der Arbeitstage einschränken würden. 3/
"Diejenigen, die nicht bereits mehr als zehn Stunden an einzelnen Tagen in der Woche arbeiten (N=1.788), wurden nach den möglichen Folgen von längeren Arbeitstagen gefragt: „Was glauben Sie: Wie würde sich eine Arbeitszeit von mehr als zehn Stunden an einem solchen Tag für Sie auf folgende Aspekte auswirken? a) auf Ihre Fähigkeit, nach Feierabend abzuschalten und sich zu erholen, b) auf Ihre Möglichkeit, familiäre oder private Verpflichtungen zu erfüllen, c) auf Ihre Möglichkeit, an familiären oder privaten Aktivitäten/ Ereignissen teilzunehmen, d) auf Ihre Möglichkeit, den Alltag zu gestalten.“ Die Antwortkategorien waren „verbessert sich deutlich“, „verbessert sich etwas“, „bleibt gleich“, „verschlechtert sich etwas“ und „verschlechtert sich deutlich“. In den Analysen wurden „verbessert sich deutlich“ und „verbessert sich etwas“ bzw. „verschlechtert sich etwas“ und „verschlechtert sich deutlich“ zu jeweils einer Kategorie zusammengefasst.

Die Mehrheit der Befragten gab an, dass sich mögliche lange Arbeitszeiten von über zehn Stunden am Tag negativ auf sie auswirken könnten. Nach Einschätzung von rund 73 Prozent verschlechtert sich die Fähigkeit, nach Feierabend abzuschalten und sich zu erholen. 75 Prozent rechnen mit Problemen, familiäre oder private Verpflichtungen zu erfüllen, rund 74 Prozent, an familiären oder privaten Aktivitäten bzw. Ereignissen teilzunehmen. 72 Prozent schätzen ein, dass sich die Möglichkeit, den Alltag zu gestalten, verschlechtern wird, wenn die tägliche Arbeitszeit über zehn Stunden liegt."
140
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 09/09/2025
Trotz bestehender tägl. Höchstarbeitszeit (8-10h) arbeitet bereits ~1/12 der Beschäftigten an einzelnen Tagen >10h. Zudem weist >1/3 der Erwerbstätigen fragmentierte Arbeitstage auf, indem sie ihre Arbeit am Tag unterbrechen und diese zur Bewältigung des Arbeitspensums nach 19 Uhr fortsetzen. 2/
"Zwölf Prozent der Beschäftigten gaben an, bereits an einzelnen Tagen in der Woche über zehn Stunden zu arbeiten. Männer gaben dabei fast doppelt so häufig wie Frauen an, solche langen Arbeitstage zu haben." "39 Prozent der Beschäftigten unterbrechen ihre Erwerbsarbeitszeit aus privaten Gründen für mehrere Stunden am Tag und arbeiten abends nach 19 Uhr weiter. Auffallend ist, dass Männer häufiger fragmentierte Arbeitstage haben als Frauen (42 Prozent versus rund 33 Prozent). Ein Grund dürfte darin liegen, dass Frauen häufiger in Teilzeit arbeiten und Unterbrechungen der Erwerbsarbeit daher seltener auftreten."
140
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 09/09/2025
Fazit neuer @wsiinstitut.bsky.social-Studie zur geplanten Abschaffung der gesetzl. tägl. Arbeitszeitgrenze: weder erforderlich, noch sinnvoll 🔻Lange, fragmentierte Arbeitstage bereits heute Arbeitsrealität vieler Beschäftigter 🔻führt zu höheren Belastungen+Verschärfung von Geschlechterungleichheiten
Einschätzung der Auswirkungen von langen Arbeitstagen: alle Befragten (N= 1.448): 

"Die Mehrheit der Befragten gab an, dass sich mögliche lange Arbeitszeiten von über zehn Stunden am Tag negativ auf sie auswirken könnten. Nach Einschätzung von rund 73 Prozent verschlechtert sich die Fähigkeit, nach Feierabend abzuschalten und sich zu erholen. 75 Prozent rechnen mit Problemen, familiäre oder private Verpflichtungen zu erfüllen, rund 74 Prozent, an familiären oder privaten Aktivitäten bzw. Ereignissen teilzunehmen. 72 Prozent schätzen ein, dass sich die Möglichkeit, den Alltag zu gestalten, verschlechtern wird, wenn die tägliche Arbeitszeit über zehn Stunden liegt."
1176
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 29/08/2025
Ähnliches auch in meiner Studie zur Frage, ab wann Zugewanderten in D soziale Rechte gewährt werden sollten. AfD-Wählende mit klar restriktivsten Einstellungen (29% "niemals"). Die Antwort, die aber am häufigsten gewählt wurde, ist „Erst nachdem sie mind. 1 Jahr gearbeitet & Steuern bezahlt haben“.
"Betrachtet man abschließend die Frage danach, ab wann Zugewanderten in Deutschland soziale Rechte gewährt werden sollten, ergeben sich für AfD-Wählende die restriktivsten Einstellungen. Unter ihnen fordern fast 30%, dass sie „niemals die gleichen Rechte“ bekommen sollten. Der Wert ist mehr als vier Mal so hoch wie unter Wählenden anderer Parteien als der AfD und des BSW, unter denen dies von knapp 7% gefordert wird. Entsprechend werden auch die beiden am wenigsten restriktiven Antwortausprägungen 
„sofort bei Ankunft“ und „nachdem sie ein Jahr in Deutschland gelebt haben, unabhängig davon, ob sie gearbeitet haben oder nicht“ unter den AfD-Wählenden nur sehr selten geteilt (zusammen knapp 4%). Die von den meisten Befragten präferierte Antwort ist unter allen 
hier betrachteten Befragtengruppen jedoch „Erst nachdem sie mindestens ein Jahr gearbeitet und Steuern bezahlt haben“.
020
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 27/08/2025
Neue Studie des @diw.de: Weniger Geflüchtete fühlen sich in Deutschland willkommen. Unsere Studie ⬇️ zeigt, wie die Solidarität (unter Erwerbspersonen) mit (Ukraine-)Geflüchteten in den letzten Jahren zurückging und sich die Einstellungen ihnen gegenüber deutlich eintrübten.
Entwicklung der Einstellungen zu Ukraine-Geflüchteten --> Rückgang der Solidarität
2287
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 25/07/2025
IW-Studie: AfD +3,7%pkte in Transformationsregionen: "Sorgen um den ökonomischen Statusverlust der eigenen Region lassen sich gerade dort politisch kapitalisieren, wo mit der vorhandenen Industrie aktuell tatsächlich Wirtschaftskraft, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen auf dem Spiel stehen."
AfD-Zweitsitmmenanteil 2021 und 2025 nach Transformationsregionen
174
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 24/07/2025
Wow - 14,3 Mio. #GERESP #WEURO2025
Einschaltquoten EM-Halbfinale D-ESP 14,3 Mio.
1120
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 23/07/2025
Zudem: 43% gaben an, den 8-Stundentag sehr häufig oder oft zu überschreiten. Dies ist von der Mehrheit der Betroffenen nicht gewünscht: Von den 43%, die sehr häufig/oft länger als 8h arbeiten, wünschen sich 59% Arbeitstage von max. 8 Stunden. Nur 21% geben an, nie länger als 8h zu arbeiten.
In der Realität arbeiten heute schon viele Beschäftigte länger als acht Stunden. 43 Prozent der Befragten gaben an, den Achtstundentag sehr häufig oder oft zu überschreiten. Bei weiteren 36 Prozent kommt dies selten vor. Lediglich 21 Prozent geben an, nie länger als acht Stunden zu arbeiten.
Die Überschreitung des Achtstundentags ist von der Mehrheit der Betroffenen nicht gewünscht: Von den 43 Prozent, die sehr häufig/oft länger als acht Stunden arbeiten, wünschen sich 59 Prozent Arbeitstage von maximal acht Stunden.
100
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 23/07/2025
Die geplante wöchentliche Höchstarbeitszeit soll mehr Flexibilität und bessere Vereinbarkeit bringen, so die Bundesregierung. Was aber wollen die Beschäftigten? Der DGB hat zur Arbeitszeit eine repräsentative Umfrage unter Arbeitnehmer*innen durchgeführt. Die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache ⬇️
72% der Beschäftigten wollen Arbeitstage von maximal 8 Stunden.
98% der Beschäftgiten möchten nicht länger als 10 Stunden pro Tag arbeiten.
95% der Beschäftigten möchten, dass ihr Arbeitstag spätestens um 18 Uhr endet. 
97 Prozent derjenigen, die häufig nach 19 Uhr weiterarbeiten müssen, möchten ihren Arbeitstag vor 19 Uhr beenden.
171
Andreas Hövermann @andreashoev.bsky.social · 27/06/2025
But the picture is not as clear, when young men are compared to men in general: - in 6 federal states the AfD performs better in this group than among men in general (SH, NS, TH, SAA, BB, MV) - in 6 states the AfD performs similarly - in 4 states the AfD performs worse in this group (B, HH, HB, SAC)
Vergleich Zweitstimmenanteil AfD:
Männer 18-24J vs. Männer insgesamt
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