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54books @54books.bsky.social · 23/09/2026
Eine neue Sehnsucht nach Italien und China macht sich im Feuilleton breit, dort fahren die Züge pünktlich und einstmals stolze Deutsche müssen sich heute für ihr kaputtes Land schämen. John Reiter über die neue Lust am Niedergang. 54books.de/in-italien-s...
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In Italien sind die Züge pünktlich - Das akademisch-fortschrittliche Bürgertum und die Lust am Niedergang
Von John Reiter In einer Folge der TV-Serie „Fast wia im richtigen Leben“ von 1983 drängt ein deutsches Urlauberpaar in einem italienischen Restaurant…
66920
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Drel:la, default effect @sektordrei.bsky.social · 30/09/2026
Foto zeigt Schild der Sicily Bar in Hamburg-Blankenese. Direkt unter dem Schriftzug "The Italian Bar" prangt das "Jever"-Signet
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Johannes Franzen @johannesfranzen.bsky.social · 28/09/2026
Über KI und Literaturskandale habe ich ein kurzes Interview im SWR gegeben. www.ardsounds.de/episode/urn:...
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Freedolinski @freedolinski.bsky.social · 26/09/2026
081
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54books @54books.bsky.social · 26/09/2026
Was lest ihr am Wochenende?
29154
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Christine Loriol @christineloriol.bsky.social · 25/09/2026
Danke @sektordrei.bsky.social ! Das war jetzt ja wieder mal ein Lesevergnügen. cc @54books.bsky.social
2124
54books @54books.bsky.social · 26/09/2026
Was lest ihr am Wochenende?
29154
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Momo Rulez 🏳️‍🌈 @momorulez.bsky.social · 24/09/2026
Hatte Anfang der 90er ein Seminar über "Kulturkritik in der Weimarer Republik" - Spengler, Jünger, Ortega y Gasset, ein Buch namens "Die deutschen Mandarine" waren u.a. Thema. Aber auch, so die These des Seminars, das Kultur-Industrie-Kapitel in der "Dialektik der Aufklärung" als Kondensat.
152
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Bobby @semilocon.eurosky.social · 24/09/2026
"Ist Demokratie in Zeiten dramatischen Wandels noch wettbewerbsfähig?" ist ganz zufälligerweise 1 zu 1 aus der Denkrichtung von Peter Thiel. Hm, curious.
093
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👻 Haushaltssperre 👻 @benslersbutterfly.bsky.social · 24/09/2026
Sehr guter Text
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Drel:la, default effect @sektordrei.bsky.social · 24/09/2026
"Dass das Bier im seit 2025 rechtspopulistisch regierten Tschechien besser schmeckt als in Deutschland, ist möglicherweise ein subtiler Hinweis auf die politische Lösung."
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👻 Lassiter. Der härteste Account seiner Zeit.🤠 @fandorin.eurosky.social · 24/09/2026
Phantastischer Text über die neuen Ferienfaschos
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schwarzlicht @schwarzlicht.bsky.social · 24/09/2026
Danke für diesen wirklich hervorragenden Beitrag
Screenshot:
"Die augenscheinliche Lust des akademisch-fortschrittlichen Bürgertums an der Erzählung des Niedergangs und ihr Flirt mit autoritärer „Effektivität“ treffen allerdings auf eine gefährliche Gefühlslage.  So erkennt die Auswertung von Nachwahlbefragungen 2025 eine „Rolle von Krisen- und Niedergangserzählungen“ – nämlich dass innerhalb der Wählerschaft der Rechtsextremisten „weniger die persönliche Lage zählt als vielmehr der pessimistische Blick auf Deutschland insgesamt.“ Dies korreliert mit dem Grad ihrer Radikalität: „Gerade beim Profil der ‚Radikal-rechten Autoritären‘ scheint die Vorstellung eines allgemeinen Niedergangs besonders anschlussfähig zu sein.“ Mit jeder Wortmeldung über das faule, kaputte Deutschland und funktionierende Infrastruktur in populistisch oder autoritär regierten Staaten hört man eine Münze in das Sparschwein der AfD fallen."
0155
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Nina Corda @ninjaco.bsky.social · 23/09/2026
in der schweiz fahren die zuege puenktlich. in italien kann sein, kann auch nicht sein. aber feel free dort eine arbeit zu finden etc. #ichbinitalienerin
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54books @54books.bsky.social · 23/09/2026
Eine neue Sehnsucht nach Italien und China macht sich im Feuilleton breit, dort fahren die Züge pünktlich und einstmals stolze Deutsche müssen sich heute für ihr kaputtes Land schämen. John Reiter über die neue Lust am Niedergang. 54books.de/in-italien-s...
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In Italien sind die Züge pünktlich - Das akademisch-fortschrittliche Bürgertum und die Lust am Niedergang
Von John Reiter In einer Folge der TV-Serie „Fast wia im richtigen Leben“ von 1983 drängt ein deutsches Urlauberpaar in einem italienischen Restaurant…
66920
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54books @54books.bsky.social · 19/09/2026
Was lest ihr am Wochenende?
31223
54books @54books.bsky.social · 19/09/2026
Was lest ihr am Wochenende?
31223
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54books @54books.bsky.social · 15/09/2026
Am 17. September erscheint "Die Stadt, die sie schrieben: Autorinnen in New York City" von Isabella Caldart. Auf 54books dürfen wir einen Vorabdruck veröffentlichen: Über Nellie Bly, Pionierin des Investigativjournalismus
54books.de
Nellie Bly: Die erste Undercover-Reporterin
von Isabella Caldart Dieser Text ist der Vorabdruck eines Kapitels aus dem Buch „Die Stadt, die sie schrieben: Autorinnen in New York City“…
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starlingm.bsky.social @starlingm.bsky.social · 15/09/2026
Das ist schon gleich mal so eine tolle Geschichte/Doku. Hatte vorher noch nie von Nellie Bly gehört.
0103
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Johannes Franzen @johannesfranzen.bsky.social · 15/09/2026
Kauft das Buch von @isipeazy.bsky.social! Und lest hier schon mal ein Kapitel.
Cover von: Die Stadt, die sie schrieben
1416
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Julia Bähr @comeonbaehr.bsky.social · 15/09/2026
Freue mich sehr auf dieses Buch!
153
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Andrea Geier / Bademeisterin der Debattenkultur @andreageier.bsky.social · 15/09/2026
Darauf freue ich mich!
1124
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Robbers @robspierre90.bsky.social · 15/09/2026
Übermorgen erscheint endlich @isipeazy.bsky.social Liebeserklärung an die Autorinnen NYCs: "Die Stadt, die sie schrieben." Und schon jetzt könnt ihr bei @54books.bsky.social einen ersten Auszug lesen. Also erst Text lesen, dann vorbestellen. Das Buch ist wirklich so unglaublich gut!
182
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Isabella Caldart @isipeazy.bsky.social · 15/09/2026
Leute, ein Kapitel aus meinem Buch!!!
2298
54books @54books.bsky.social · 15/09/2026
Am 17. September erscheint "Die Stadt, die sie schrieben: Autorinnen in New York City" von Isabella Caldart. Auf 54books dürfen wir einen Vorabdruck veröffentlichen: Über Nellie Bly, Pionierin des Investigativjournalismus
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Nellie Bly: Die erste Undercover-Reporterin
von Isabella Caldart Dieser Text ist der Vorabdruck eines Kapitels aus dem Buch „Die Stadt, die sie schrieben: Autorinnen in New York City“…
26442
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mauszfabrick ☄️ @mauszfabrick.bsky.social · 10/09/2026
🧱🧱🧱
071
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ann-christin kumm @gegenschreiben.bsky.social · 11/09/2026
"Wer davon ausgeht, dass das Patriarchat oder irgendeine andere gesellschaftliche Struktur nur äußerlich und schematisch abläuft, eben keine denkenden und fühlenden Menschen braucht, lebt vielleicht in einer einfacheren Welt, aber dafür in einer, die wenig mit der Realität zu tun hat."
081
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Verbrecher Verlag @verbrecherverlag.bsky.social · 12/09/2026
Bei @54books.bsky.social schreibt Kuku Schrapnell über Geschlecht und Gesellschaft. Bei uns erschien „Gender Punks. Über trans Pionier*innen und die Kunst, widerständig zu leben“. Mehr: 54books.de/what-is-it-l... Zum Buch: www.verbrecherverlag.de/shop/gender-...
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What Is It Like to Be a Brick?
von Kuku Schrapnell Vor ein paar Monaten ging ich zu meiner Tätowiererin, eine wunderschöne trans Frau, die mir die schlimmsten Schmerzen zufügen kann,…
061
54books @54books.bsky.social · 10/09/2026
"Wenn ich schon ein Backstein bin, hart und eckig und kantig, dann will ich geworfen werden." Kuku Schrapnell über das Verhältnis von innerem Gefühl und äußerer Wahrnehmung und den Kampf für eine bessere Welt.
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What Is It Like To Be a Brick?
von Kuku Schrapnell Vor ein paar Monaten ging ich zu meiner Tätowiererin, eine wunderschöne trans Frau, die mir die schlimmsten Schmerzen zufügen kann,…
0198
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Johannes Franzen @johannesfranzen.bsky.social · 08/09/2026
KI-Verdacht gegen literarische Werke. Wie reagieren Menschen darauf, wenn der Verdacht im Raum steht? Und was macht es mit der Lektüre, wenn man den Text eigentlich mochte? Darüber habe ich mir in diesem Essay ein paar grundsätzliche Gedanken gemacht. www.merkur-zeitschrift.de/artikel/wen-...
merkur-zeitschrift.de
Wen kümmert’s, wer nicht spricht? – MERKUR
Ein Essay von Johannes Franzen. Jetzt lesen in der Kulturzeitschrift MERKUR — Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken.
510126
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Johannes Franzen @johannesfranzen.bsky.social · 03/09/2026
Wird durch Fanfiction ein neues Zeitalter kollektiver Kreativität eingeleitet, in dem der Tod des Autors auch konkret vollzogen wurde? Es gibt gute Argumente dagegen. Die Hierarchie zwischen Autor und Fans bleibt bestehen und erzeugt eskalierende Konflikte. www.peterlang.com/document/175...
Es ist naheliegend, die Freisetzung der explosiven Fan-Kreativität, die im Aufstieg der
Fanfiction zum Ausdruck kommt, als eine Entwicklung anzusehen, die das Modell des
Autors als Besitzer des Textes und Herrscher über seine Bedeutung und Verwendung wieder
verabschiedet. Wird der Tod des Autors, so könnte man fragen, durch die Flut von Aneignungen nicht konkret vollzogen? Deutet sich in der schieren Masse an allographen Texten
nicht die Utopie einer intertextuellen Demokratie an? Demnach würde der Aufstieg der
Fanfiction, wie Mafalda Stasi schreibt, eine neue Zeit des myth making einläuten, dessen
vormoderne Praxis anonymer und kollektiver Autorschaft („collective narrative creation“)
durch das Modell des individuellen Schöpfers im Verlauf der Moderne verdrängt wurde.
Dieses myth making bezeichnet, schreibt Stasi, ein Schreiben, das aus einem geteilten narrativen Universum heraus stattfindet und dabei auf ein Repositorium von Legenden und
Mythen zurückgreifen kann („writing in a shared universe and using a common repository
of legends and myths“).52
Wie Lesley Goodman allerdings plausibel argumentiert, zeigen gerade die heftigen Konflikte, die zwischen Autor:innen und Fans entstehen können, dass die Instanz des Autors
in dieser Situation eine wichtige Rolle spielt. Fans verhalten sich demnach eben nicht so,
als würde der Ursprungstext unabhängig von der Verfasser:in in die Welt hineinwachsen, als Material, mit dem man frei spielen kann. Fans ignorieren die Autor:in nicht, sie
korrigieren und rügen sie: „The author is not only alive and well but a disappointment.“53
Die Hierarchie zwischen Ursprungstext und Fanfiction wird dabei selten wirklich verabschiedet. Der Kanon verliert, wie Goodman betont, eigentlich nie seine Autorität: „While
the original text is fallible, it has greater authority than fan texts since only the original
text can contribute to canon.“54 Der Ursprungstext ist in diesem Sinne also kein offenes
193
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54books @54books.bsky.social · 31/08/2026
Mit "1999 Meter über dem Meer" gibt Caroline Wahl der Popliteratur den Gnadenschuss wie einem zuschanden gerittenen Gaul, findet Eva-Sophie Lohmeier. Dabei verwundert unter anderem, dass Wahl insbesondere eine Gruppe immer weiter aus dem Blick verliert: ihre Leser*innen.
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Viel Lärm und nichts - Der neue Roman von Caroline Wahl
Caroline Wahl gibt der Popliteratur den Gnadenschuss wie einem zuschanden gerittenen Gaul. von Eva-Sophie Lohmeier Wahl-Beobachtung ist inzwischen fast ein eigenes Genre im…
415523
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Sofasophia @sofasophia.fairmove.net.ap.brid.gy · 01/09/2026
Lesetipp: Viel Lärm um nichts (Caroline Wahls Romane) @54books.bsky.social bsky.app/profile/toscaput.bsky.soci… 54books.de/viel-laerm-und-nichts-de…
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Viel Lärm und nichts – Der neue Roman von Caroline Wahl
**Caroline Wahl gibt der Popliteratur den Gnadenschuss wie einem zuschanden gerittenen Gaul.** von Eva-Sophie Lohmeier Wahl-Beobachtung ist inzwischen fast ein eigenes Genre im Feuilleton, so wie früher der Besuch bei Goethe in Weimar. Man folgt den Social-Media-Accounts von Caroline Wahl, und schaut genau, was die Kolleg*innen über sie schreiben (hier das Meme „Spidermen pointing“ einfügen). Man fährt mit der Autorin hierhin und dorthin und bewundert die frische Unverstelltheit, mit der sie nun auch noch Markenbotschafterin von Mercedes-Benz geworden ist, obwohl sie zugibt, nicht sonderlich gut Auto zu fahren, aber gerne schnell. Nebenbei schreibt sie auch noch Bücher, die manche schnell mal als „klug“ bezeichnen, ohne das näher zu begründen. Das ist eine erstaunliche Entwicklung. Zwei Romane lang galt Caroline Wahl als bei Buchhändler*innen und Leser*innen beliebte Autorin, die das Erwachsenwerden junger Menschen unterhaltsam und mit Wärme, wenn auch ohne große literarische Innovation wiedergeben kann. Sie machte Identifikationsangebote, und viele begeisterte Buchkäufer*innen verschafften ihr Bestsellerstatus. Dann postete sie auf Instagram über ihre Enttäuschung, nicht für den Buchpreis nominiert worden zu sein. Sie gab damit zu verstehen, dass ihr der Erfolg beim Publikum nicht genüge, sondern dass sie gern auch Anerkennung durch die Literaturkritik erführe. Seitdem sind die Ansichten gespalten. Die einen halten ihre Ambition für einen groben Knick in der Linse ihrer Selbstwahrnehmung und ihre Autoposerei auch für eher unsympathisch. Die anderen bewundern und bestärken sie und finden gar, ihre Selbstermächtigung sei ein feministischer Akt. Und während Wahl es in Literaturbetriebsmaßstäben durchaus geschafft hat und auf Instagram jetzt auch noch ihre neue Prada-Handtasche vorführt, mit erfolgreichen Männerautoren abhängt und sich für die Filmpremiere ihres Debütromans professionell stylen lässt, äußern sich in Amazon-Rezensionen immer mehr enttäuschte Leser*innen. Es ist ein seltsames, aber auch interessantes Missverhältnis, das da entsteht. Und weil sich nun, nach vier Büchern, etliches verändert und verschärft hat, steigen auch wir hier wieder in die Wahlbeobachtung ein. ## Neue Wege, neue Ambitionen Mit dem dritten Buch „Die Assistentin“ begann vor einem Jahr ein neuer Abschnitt im Œuvre der Autorin mit neuen Figuren, einem neuen Thema, neuer Erzählperspektive und neuer Ambition. Der Stoff beruht, das gilt gemeinhin als gesichert, auf eigenem Erleben als Assistentin in einem Verlag in Zürich, wurde allerdings verfremdet und nach München verlegt. Wahl verabschiedete sich von der emotional involvierten Ich-Erzählerin, die so eng an der Protagonistin bleibt. Sie etablierte stattdessen eine distanzierte, gottgleiche Perspektive, die mit ihrer Allwissenheit allerdings nicht gut umgehen kann und ständig kommentieren und vorausraunen muss, was bald recht manieriert wirkt. Der Hauptfigur Charlotte kommt man kaum nah, und das übergriffige Verlegerekel, der Antagonist der Geschichte, erscheint dadurch entgegen der Intention umso interessanter. Das Buch ist mit 368 Seiten leider auch sehr lang. Bei vielen Leser*innen, die sich auf ein neues Buch von Wahl gefreut hatten, kam das nicht gut an. „Die Assistentin“ hat eine Amazon-Bewertung von 3,5 Sternen, die beiden Vorgänger liegen bei 4,5 Sternen. Die von Amazon bereitgestellte KI-Zusammenfassung der Bewertungen liest sich entsprechend grausam: „Kunden empfinden das Buch als Geldverschwendung, einen Fehlkauf und sagen, es sollte man sich ersparen (sic!). Sie kritisieren die schnelle Handlung, den stockenden Handlungsfluss und die einfache Erzählweise. Einige finden die Geschichte spannend bis zum Ende, während andere sie als langweilig und zäh empfinden“, und so weiter. ## Schlecht gelaunt auf Bali Nun erschien, pünktlich im Jahrestakt und exakt zu Goethes Geburtstag, das vierte Buch von Caroline Wahl „1999 Meter über dem Meer“ und es ist wieder nicht für den Buchpreis nominiert. Es ist auch wieder sehr lang, aber es gibt locker gesetzte Dialoge und reichlich Redundanzen. Allerdings braucht Wahl auch knapp die Hälfte des Buches, bis endlich die Geschichte losgeht. Wir begegnen Samara, die im Bahnen-Windstärke-Kosmos bereits als Freundin aufgetaucht ist, schlecht gelaunt auf Bali. Gerade hat sie ihr Studium in Germanistik und Geschichte beendet, und bis es zum ersten Job nach Berlin geht, nimmt sie sich etwas überstürzt eine Auszeit. Es ist recht furchtbar auf diesem Bali, dauernd ist der Handy-Akku leer, und dann geht auch noch der Tolino kaputt. Nur Softeis kann sie da noch trösten. Samara befindet sich als Tochter von Einwanderern irgendwo zwischen der einheimischen Bevölkerung, die lästigerweise dauernd was verkaufen will, und den Weißbroten auf Sinnsuche. Reflektiert wird diese Position jedoch nie. Wichtiger ist es an dieser Stelle, die sie umgebenden Gutmenschen zu verachten. So viel Desinteresse für den Hintergrund einer Figur muss man erst einmal aufbringen. Seitenlang hangelt sich Samara genervt durch Alltagshandlungen. Um sich abzulenken, liest sie oder schaut irgendwas. Dabei erzählt Wahl reichlich Handlungen von Serien und Büchern nach: „The Real Housewives of New York“, oder das Buch „wir sind pioniere“ von Kaleb Erdmann, auf das Samara „keinen Bock“ hat, auch weil die „peinlichen Figuren“ nach Berlin ziehen, was sie im Roman „wir sind pioniere“, der ebenso wie der Autor tatsächlich existiert, aber gar nicht tun. Es mutet seltsam spezifisch an, sich ausgerechnet diesen Roman herauszupicken und falsch zusammenzufassen, ist er doch deutlich weniger bekannt als Erdmanns zweiter Roman „Die Ausweichschule“ über den Amoklauf an einem Erfurter Gymnasium, den der Autor selbst miterlebte. Der schaffte es im vergangenen Jahr auf die Buchpreis-Shortlist. Wir lassen das hier mal so stehen. ## Heute hier, morgen dort Auch über die jüdische, ukrainisch-französische Schriftstellerin Irène Némirovsky und ihr Schicksal unter den Nationalsozialisten – sie wurde mit 39 Jahren nach Auschwitz deportiert und dort ermordet – denkt Samara auf der Schreckensinsel Bali nach. „Ich hoffe, dass die 39 Jahre von Irène erfüllt und schön waren, und bin mir fast sicher, dass es so war. Irène hatte schließlich eine Familie und das Schreiben. Ich habe noch nicht mal Datenvolumen.“ Dann hasst sie sich dafür, dass sie das denkt, und dem Leser wird sie auch nicht eben sympathischer ob ihres unbekümmerten Umgangs mit dem gewaltvollen Tod Némirovskys. Weil Bali so unaushaltbar schlimm ist, fliegt Samara vorzeitig zurück, mit Umstieg in Doha, wo der Flughafen ein schlimmer, künstlicher Transitraum ist, wie sie scharfsinnig bemerkt. Bei den Eltern bekommt sie ein Mercedes-Cabrio geschenkt, auch mal unironisch als „Flitzer“ bezeichnet, dann geht es nach Berlin, und es beginnt eine munter erzählte Phase in Lohn und Brot in einer Agentur für Influencer*innen. Als ihre Chefin sie darum bittet, mal ein paar POC oder andere marginalisierte Gruppen an Land zu ziehen, lässt Samara sich von heute auf morgen krank schreiben. Sie setzt sich in ihr Auto und fährt los. Bis jetzt ist nicht viel passiert. Es wird viel geredet und ab und zu tauchen schöne Männer auf. Hin und wieder versetzt Samara sich in Figuren hinein und dichtet ihnen Biografien an, zum Beispiel eine Drogenabhängige am Frankfurter Bahnhof. Oder Allgäuer Dorfkinder, die bestimmt alle zusammen im Konfirmandenunterricht gewesen seien, wie man das als guter bayerischer Protestant nunmal tut. Diffuse Angstgefühle kommen auf, alles drückt, sie fühlt sich scheißegal. Dann macht sie krasse Sachen, wie Autofahren oder Rauchen oder Mitmenschen belügen. Bei einer Friseurin, die erst lila und ein paar Seiten weiter auf einmal orange Haare hat, lässt sie sich die Haare abschneiden und orange färben. Es wird wahnsinnig viel Müllermilch getrunken, obwohl man das wegen der AfD-Nähe des Besitzers nicht mehr soll, wie Samara selbst feststellt. ## Mit “der Leica” in St. Moritz Und dann, in St. Moritz, etwa in der Hälfte des Buches und als man schon gar nicht mehr damit gerechnet hatte, beginnt der Roman plötzlich doch noch. Samara leiht sich die Wohnung eines wunderschönen Filmemachers, den sie in Berlin getroffen hat, und quartiert sich ein. Mit dabei hat sie eine Kamera, die sie stets nur bei ihrem Markennamen „die Leica“ nennt und ab und zu rausholt, um ein Bild zu „knipsen“ oder zu „schießen“, und dann auch immer nur eins. Natürlich gibt es auch ein Bild des wunderschönen Mannes: > „Er ist wunderschön, wie die meisten Menschen hier. Um die dreißig, hellblondes kurzes Haar, braungebrannt, Bartstoppeln, eisblaue Augen. Wow! Ich knipse noch einmal, als er nur noch zwanzig Zentimeter von mir entfernt ist, weil das wirklich ein besonderer Moment ist, wie er mich direkt anschaut.“ Dass die meisten Leica-M-Objektive eine Naheinstellgrenze von um die 70 Zentimeter haben und das _eine_ Bild daher vermutlich von kolossaler Unschärfe ist, ist hier noch das geringste Problem. „Are, bure, boke“, wie der Japaner sagt: Körnig, verwackelt und unscharf kann auch eine fotografische Stilrichtung sein, und „eisblaue Augen“ ein ausgefeiltes Spiel mit Klischees, aber nur mit sehr gutem Willen. „Die Leica“ spielt im Folgenden eine nicht unwesentliche Rolle, und wer sich ein bisschen mit der Materie auskennt, wird bald den Verdacht bekommen, dass die Autorin ein solches Wunderding bislang nicht in ihren Händen gehalten hat. Bilder werden nicht bearbeitet, sie werden frisch von der SD-Karte weg ausgedruckt, und zwar aus einem in der Kamera erstellten und benamsten Ordner. Nein, ich weiß auch nicht, wie das geht. Natürlich beauftragt man damit den örtlichen Fotoladen, der das geschwind in Schwarzweiß machen kann, ohne große Tonwertanpassungen vorzunehmen. Das Ergebnis kann man dann für tausend Euro verkaufen, Open Edition, nehme ich an, man weiß es nicht, es ist auch egal. ## Alles ganz natürlich Samara trifft jedenfalls auf ein paar örtliche Rich Kids und gibt sich ihnen gegenüber als Fotokünstlerin Resa aus. Natürlich stellen ihre neuen Freunde ihr gleich begeistert die Wände ihrer nächsten Party zur Verfügung. Trotz der teuren Leica hat Samara aber keinerlei künstlerische Ambitionen: > „Ich habe schon lange fotografiert. Das fühlt sich für mich ganz natürlich an. Und ich würde mich auch nicht wirklich als Fotografin bezeichnen, geschweige denn als Künstlerin. Ich mache einfach gerne Fotos.“ Wie man das halt so tut mit einem Gerät im mittleren vierstelligen Preisbereich. Ohne Kamera fühlen sich Reisen jedenfalls ganz falsch an. Samara hat Angst, Orte und Menschen zu vergessen. „Durch den Akt des Fotografierens, diesen Blick durch die Linse, speichere ich sie ab in mir. Manchmal kommt es mir so vor, als ob ich die Welt um mich herum nur durch meine Leica ertragen, begreifen und einfangen könnte.“ Dass man bei einer Leica nicht durch die Linse, sondern durch den Sucher schaut, ist auch hier mal wieder das kleinere Problem, die Klischeeballung das größere. ## Was liest man da? Natürlich geht es gut aus, wie immer bei Caroline Wahl. Der wunderschöne Mann rückt trotz bestehender Familie in Reichweite, Samara stellt als Fotokünstlerin aus, nicht einmal eine Enthüllungsstory im Spiegel kann ihre Karriere jetzt noch aufhalten. Sie fährt Auto, entdeckt ihre Liebe zu den Bergen und zum Wandern, wo gleich wieder ein paar eindrucksvolle Gewitter stattfinden können, und ist am Ende nicht mehr so schlecht gelaunt. Na, das war’s doch wert. Und was ist das dann am Ende? Ein Coming-of Age-Roman? Eine Satire? In den Worten von Samaras Love-Interest: „Keine Ahnung, sag du es mir! Ein Picaro-Roman mit weiblicher Heldin? Eine Road Novel? Vielleicht ein Stoff, den ich verfilmen sollte?“ Vielleicht lieber nicht, wunderschöner Filmemachermann, aber schauen wir doch mal auf den übergreifenden Wahl-Kosmos und seine Gesetze. Oberflächlich gesehen handeln ihre Bücher von einer Erlösung ziellos durchs Leben irrender Figuren dadurch, dass sie ihren Leidenschaften nachgehen, gern sind das künstlerische Interessen. Sowohl die Hauptfigur Charlotte in Wahls drittem Buch „Die Assistentin“, die mit ihrer Musik als iCharli „ein kleiner Star“ wird, als auch Samara aus „1999 Meter über dem Meer“, die eine Ausstellung in einer bedeutenden Galerie zeigt, kommen durch die Kunst zu sich. Aber es reicht nicht, dass sie einfach glücklich und zufrieden vor sich hinbasteln, es kommt immer gleich der große Durchbruch. ## Am Ende zählt der Erfolg Erfolgserzählungen beschränken sich zudem nicht auf die Hauptfiguren. Wie schon die Love Interests in „22 Bahnen“ und „Windstärke 17“ ist auch Fritzi, der wunderschöne Filmemacher, erfolgreich und wohlhabend. Bo aus der „Assistentin“ ist immerhin ein Tischler, der sich gerade ein Haus in den Bergen geleistet hat. Sie grinsen und zwinkern viel – eindeutig wird in Wahls Büchern insgesamt zu viel gezwinkert – und bieten der Protagonistin passende Stichworte für ihre ausführliche Selbstreflektion. Wahl interessiert sich dabei nicht besonders für die Berufe, die die Figuren ausüben, und leider nicht einmal dann, wenn es sich um künstlerische Berufe handelt, die so wesentlich handlungsbestimmend sind wie die Fotografien von Samara. Umso mehr Augenmerk legt sie auf den kommerziellen Erfolg, den man damit erreichen kann, die Anerkennung, die man dadurch erfährt und die Autos und Wohnungen, die man dann kauft. Nicht Kunst macht frei und glücklich, Aufstieg macht frei und glücklich. Dieser kommerzielle Erfolg als Grundbedingung für ein gelingendes Leben erfährt eine geradezu unheimliche Spiegelung in den Homestorys, die die Medien mit Caroline Wahl veranstalten. Porsche kaufen wollen, dann aber Sonnenbrille kaufen, Prada-Tasche kaufen und später auf Insta posten, sich freuen, dass eine Frau gerne schnell Auto fährt in diesem Heutzutage, in dem man ja eigentlich gar nichts mehr darf, weil Gutmenschen sonst böse gucken. Eine Frau, die erfolgreich Romane schreibt, damit gut Geld verdient, sich teure Dinge leistet und sich dafür auch nicht schämt. Das ist doch Feminismus, oder? Fragt sich nur, wie diese Erzählung dann weitergeht. Was hat Wahl im fünften, sechsten oder zum siebten Roman zu sagen, die nach derzeitiger Planung in den Jahren 2027, 2028 und 2029 erscheinen sollen? Immer noch schnelle Autos, immer noch Pradazeugs? Wie lange hält man mit dieser Masche das Interesse der Feuilletons aufrecht? Und, das ist die viel wichtigere Frage: Wie lange kaufen Leser*innen noch Wahls Bücher? Bisher hat die Autorin nicht allzu viel getan, dieses noch immer einigermaßen loyale Publikum, das auf herzerwärmende, immersive Leseerlebnisse hofft, bei der Stange zu halten. Foto von Nikola Tasic auf Unsplash _Hat euch dieser Text gefallen? Dann unterstützt unsere Arbeiteinmalig oder regelmäßig!_
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Bernhard Suchy @toscaput.bsky.social · 01/09/2026
Diese Rezension hingegen nimmt den Roman ernst (was ihm nicht gut bekommt) und zeigt, wie das Handwerk »Literaturkritik« (noch immer) funktionieren kann:
1114
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Johannes Franzen @johannesfranzen.bsky.social · 01/09/2026
Wem gehört das Werk? Der Autor:in? Den Leser:innen? In der aktuellen Ausgabe von "Kultur & Kontroverse" gibt es eine Vorschau eines Aufsatzes zu diesem Thema. Außerdem wie immer Hinweise auf gute Texte, Podcasts und Videoessays. kulturundkontroverse859.substack.com/p/fanfiction...
kulturundkontroverse859.substack.com
Fanfiction und Werkherrschaft
Ein Aufsatz über Autorschaft im Zeitalter emanzipierter Rezeption
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🦇🧛 Hanno Auflauer 🧛🦇 @matthias-warkus.de · 01/09/2026
An den Reaktionen hierauf und spezifisch auf die Kritik daran, wie Wahl das Fotografieren mit einer Leica-Kamera darstellt, sieht man mal wieder, dass es grundlegend unterschiedliche Herangehensweisen an das Thema Realismus bzw. Plausibilität in der Literatur gibt
3444
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Jürg Vollmer @juergvollmer.ch · 31/08/2026
Jedes Wort zu «1999 Meter über Meer» von Caroline Wahl ist ein Wort zuviel. Aber diesen genialen Verriss muss man gelesen haben (das Buch nicht).
1111
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Andrea Geier / Bademeisterin der Debattenkultur @andreageier.bsky.social · 31/08/2026
Ich nehme mit: Dieser Roman scheint 1 ganz vernünftige Wahl, wenn man Desinteresse an Figuren & dem meisten, was sie so tun, beobachten möchte. In Bezug auf die genannten Detailfehler wie zB Konfirmandenunterricht „Allgäuer Dorfkinder“ würde mich aber auch der Lektoratsprozess interessieren.
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Viel Lärm und nichts - Der neue Roman von Caroline Wahl
Caroline Wahl gibt der Popliteratur den Gnadenschuss wie einem zuschanden gerittenen Gaul. von Eva-Sophie Lohmeier Wahl-Beobachtung ist inzwischen fast ein eigenes Genre im…
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Christina Dongowski @tinido.bsky.social · 31/08/2026
Mal abgesehen vom Unterhaltungswert eines so gekonnten Verrisses ist das auch eine Master Class im sorgfältigen Lesen. Eine Sorgfalt, zu der sich beim Rowohlt Verlag niemand aufraffen konnte. Wie kann es die Passage zu Irène Némirovsky sonst durch ein Lektorat schaffen? 54books.de/viel-laerm-u...
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Viel Lärm und nichts - Der neue Roman von Caroline Wahl
Caroline Wahl gibt der Popliteratur den Gnadenschuss wie einem zuschanden gerittenen Gaul. von Eva-Sophie Lohmeier Wahl-Beobachtung ist inzwischen fast ein eigenes Genre im…
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Pflügerin @pfluegerin.bsky.social · 31/08/2026
Habe mir aufgrund der Rezension gerade das Buch von Kaleb Erdmann in der Bibliothek ausgeliehen. Danke für den Tipp❤️!
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Robert Braunmüller @robertbraunmueller.bsky.social · 31/08/2026
Ich weiß, wer mit einer Leica fotografiert (wie ich öfter), ist ein Snob. Aber es ist ein Genuss, wenn jemand den Quatsch zerlegt, den Caroline Wahl in ihrem neuen Roman verzapft. (Ja, es kann natürlich eine D-Lux gewesen sein, aber das ist halt keine echte Leica.)
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Helen Hockay @helenhockay.bsky.social · 31/08/2026
Das spiegelt exakt das, was ich bei der dlf Besprechung dachte und ich freue mich, dass ich mir das Lesen des Romans sparen darf.
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Daphne Tarabiscoté*e ("independent researcher" era) @freihanddenker.bsky.social · 31/08/2026
Lohmeier liefert zuverlässig ab
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Feloni Macaroni @felonimacaroni.bsky.social · 31/08/2026
Schlechte Wahl.
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𝙿aᴛЯ𝕚ꮯk 𝚕০ʜMǝi𝕖𝚛 @lohmi.bsky.social · 31/08/2026
sehr befriedigender Verriss. bin nicht mit der Autorin verwandt, hätte aber auch nichts dagegen. 🔥
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leonceundlena @leonceundlena.bsky.social · 31/08/2026
🔥🌊🔥
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jesses gott @jessesgott.bsky.social · 31/08/2026
ich lese nicht caroline wahl, aber ich lese gerne über caroline wahl.
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